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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Steinfeld

Münsterlandtag: Heimat erlebt eine Renaissance

07.11.2016

Steinfeld „Heimat erlebt eine Renaissance als Gegenpol zur Globalisierung und Internationalität“, so Hans-Georg Knappik, Präsident des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland in seiner Begrüßung der vielen Gäste zum Münsterlandtag in Steinfeld am Sonnabend. Knappik dankte den Südoldenburgern für ihre Bereitschaft, die eigene Heimat für die Zukunft zu gestalten und dabei Traditionen zu wahren und Innovationen zu fördern. Knappik forderte, dass Veränderungen auch mit Blick auf die Flüchtlingsintegration als Chance betrachtet werden müssen und gesellschaftliche Spielregeln wie Würde, Respekt und Solidarität gegenüber allen Mitbürgern eingehalten werden müssen.

Bürgermeisterin Manuela Honkomp hob hervor, dass aufgrund des großen ehrenamtlichen Engagements Integration in der Gemeinde gelingen würde und die viel beschworene Willkommenskultur hier auch mit Leben gefüllt werde. Landrat Herbert Winkel betonte, dass bei aller Verbundenheit zur Region auch das Bewusstsein für die „Heimat Europa“ verstärkt ins Bewusstsein besonders der jungen Generation gerückt werden müsse.

Festredner und Europa-Abgeordneter David McAllister bedauerte das Ausscheiden der Briten aus der EU und meinte, dass weiterhin gute Handelsbeziehungen gepflegt werden müssten. Er betonte, dass es keine weitere britische „Rosinen-Pickerei“ geben dürfe. Er warnte vor einem Erstarken der Anti-Europäer in vielen Mitgliedsstaaten und einem Auseinanderbrechen der Europäischen Union. Er forderte „mehr Union in dieser Europäischen Union“.

Für seine besonderen Verdienste um das Oldenburger Münsterland wurde Uwe Bartels vom Verbund Oldenburger Münsterland und dem Heimatbund mit dem Ehrenring des Oldenburger Münsterlands ausgezeichnet. Der ehemalige Landtagsabgeordnete, Staatssekretär, Landesminister, Bürgermeister und jetzige Vorsitzende des Agrar- und Ernährungsforums habe sich in den vergangenen Jahrzehnten engagiert für die Entwicklung der Region eingesetzt und diese maßgeblich vorangetrieben, lobte Knappik. Besonders in den Bereichen Agrarwirtschaft und Umweltschutz habe sich Bartels verdient gemacht, und auch die Entwicklung des Hochschulstandorts Vechta maßgeblich mitgestaltet. Bartels sei es ein Anliegen, „Motivator für die Zukunftsfähigkeit der Region“ zu sein.

Uwe Bartels betonte, dass es ihm große Freude bereite, „pro-aktiv“ an der Zukunftsfähigkeit der Region als „das Innovationszentrum der Agar- und Ernährungswirtschaft“ mitarbeiten zu können und verloren gegangenes Vertrauen der Gesellschaft zurückzugewinnen. Sein Ziel sei es, gemeinsam mit allen Beteiligten die Zukunft dieser Region langfristig zu sichern und diesen liebenswerten Lebensraum nicht nur zu erhalten, sondern auch erfolgreich weiterzuentwickeln, so Bartels.

Zum Abschluss wurden die Sieger des „Schülerpreises für das Oldenburger Münsterland“ ausgezeichnet. Die Arbeiten der Schüler von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe zeichneten sich durch Kreativität und Fleiß aus und zeigten eine Bandbreite an Themen, die von der künstlerischen Arbeit mit Demenzkranken bis hin zur historischen Untersuchung des Lohner Schützenvereins reichte.

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