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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Steinfeld

„Schlag ins Gesicht für Brüssel“

24.06.2016

Steinfeld Das Thema „Brexit“ und die seit Monaten darum laufende Diskussion ist für den Steinfelder Künstler und Musiker David Beavan (57) in erster Linie ein Zeichen für die Unzufriedenheit mit der Art und Weise, „wie Lobbyisten in Brüssel Politik für Großkonzerne machen“. Zudem kritisiert er „die fehlende Transparenz“ der Politik. Daher ist „das europäische Experiment“ für Beavan „fast gescheitert“.

Nach wie vor findet der gebürtige Londoner, der seit mehr als 25 Jahren als Künstler und Musiker im Oldenburger Münsterland lebt, „die Idee einer europäischen Solidargemeinschaft ganz toll“. Etwa, „weil sie uns seit 1945 Frieden gebracht hat“. Daher möchte er auch gerne Europäer bleiben.

Distanz zum Apparat

Gleichwohl sieht Beavan bei vielen Menschen eine wachsende Distanz zu Brüssel und dem Apparat der Europäischen Union: „Die Leute haben die Nase voll von Europa. Da gibt es über 10 000 hoch bezahlte Beamte, die verdienen mehr, als der britische Premier David Cameron“. „Umstände wie dieser“, davon zeigt er sich überzeugt, „fördern Frustration und Hilflosigkeit“. Und die münden schließlich in unterschiedliche Formen von Nationalismus. So werde, quasi unvermeidbar, ein geistiger Boden für Bestrebungen wie „Brexit“ bereitet. Das ist für Beavan „ein Schlag ins Gesicht für Brüssel und die EU-Funktionäre“.

Manko für die Wirtschaft

Verlässt Großbritannien Europa, bedeutet das für ihn einen Verlust des offenen Markts. Doch dieses Instrument brauche die Wirtschaft auch in Zukunft unbedingt. Das habe sich „am Beispiel Schottland gezeigt“.

Christoph Floren
Cloppenburg
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2804

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