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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Steinfeld

Honkomp dankt „stillen Stars“

11.11.2017

Steinfeld Eine ganz besondere Ehrung stand am Donnerstagabend im Steinfelder Rathaus an. Bürgermeisterin Manuela Honkomp würdigte die von ihr so betitelten „stillen Stars“ Elisabeth „Else“ Nordhoff, Christa Schockemöhle, Veronika Nordlohne und Josef von Lehmden für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten in Steinfeld.

„Ohne den Einsatz unserer Ehrenamtlichen würde unser Gemeinwesen nicht funktionieren“, betonte Honkomp. Im jährlichen Wechsel mit der Sportlerehrung wurde die Ehrung von Ehrenamtlichen nun zum sechsten Mal vorgenommen. Dieses Mal ehrte die Gemeinde vier Bürger für ihr gesellschaftliches Engagement. „Bürgerschaftliches Engagement ist ein Aushängeschild unserer Gesellschaft und schafft ein Stück Lebensqualität in unserer Gemeinde“, meinte Honkomp.

Für ihre langjährige Tätigkeit in der Flüchtlingsbetreuung und ihre seit mehr als 15 Jahren ausgeübte Unterstützung des Kinderheims „Deva“ in Rumänien überreichte Bürgermeisterin Manuela Honkomp der Mühlenerin Veronika Nordlohne eine Urkunde und einen gläsernen Pokal. „Bei dir kennt Menschlichkeit wahrlich keine Grenzen. Auch wenn du nicht immer ganz allein unterwegs bist. Du bist der Motor, die Initiatorin und Antreiberin“, so Honkomp.

Dafür, dass sie das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Steinfeld in besonderem Maße mitgestalte, wurde Christa Schockemöhle ausgezeichnet. Sie leitet nun seit fast 30 Jahren die Katholische Bücherei und gibt zudem auch ehrenamtlich Deutsch-Sprachkurse. Ebenfalls geehrt wurde Josef von Lehmden. Der pensionierte Bankkaufmann kümmert sich seit fast zwei Jahrzehnten um die Kassenführung beim Heimatverein Steinfeld. Außerdem hat der „Herr der Zahlen“ auch die Buchhaltung der Kindergärten und seit der Gründung der Stiftung „Unsere Kinder“ im Jahr 2008 auch deren Kasse übernommen.

Als „Heldin des Alltags“ bezeichnete Honkomp die 86-jährige Else Nordhoff. „Sie verdienen mit Sicherheit den größten Respekt des heutigen Abends“ sagte die Bürgermeisterin zu der sichtlich gerührten Nordhoff. Seit einem Verkehrsunfall ihrer taubstummen Tochter Roswitha pflegt Nordhoff seit mehr als 25 Jahren ihre Tochter bei sich zu Hause. „Für ihre selbstlose Hingabe, für das eingeschränkte Leben, ausgerichtet nach der Hilfsbedürftigkeit ihrer Tochter, möchten wir ihnen danken“, so Honkomp.

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