STEINFELD/MüHLEN - Die Stiftung Steinfeld-Mühlen „Unsere Kinder“ wird ihre Aktivitäten 2009 nochmals ausbauen. Das haben Pfarrer Franz Ortmann und Gemeindedirektor a.D. Peter Möllmann bei der Vorstellung der Stiftungsarbeit im Steinfelder Rathaus angekündigt. Immer mehr Kinder litten unter Armut, würden aus finanziellen Gründen isoliert, seien in ihrer Entwicklung benachteiligt und hätten geringere Chancen in der Schule, Gesellschaft und im Beruf. Das gelte auch für Kinder aus der Gemeinde Steinfeld, so Ortmann und Möllmann.
Anlass des Treffens war die Übergabe eines von der Gemeinde finanzierten und von Sabine Enneking (Damme) entworfenen Flyers zugunsten der Steinfelder Bürgerstiftung durch Ulrich Böckmann (Gemeinde Steinfeld). Gleichzeitig dankte Möllmann der Gemeindeverwaltung für die zugesagte Unterstützung beim Internetauftritt der Kinderstiftung.
Böckmann und die Stiftungsvertreter waren sich einig, dass auch die „gute Sache“ richtig bekannt sein müsse, um entsprechende Spendenergebnisse erzielen zu können. In diesem Jahr dürfte die Stiftung bereits 6000 Euro zur Verfügung stellen, mit denen Kinder in Not unterstützt werden können. Die Mittel werden von einem „Vergabeausschuss“ vergeben, dem der Jugendpfleger sowie die Schul- und die Kindergartenleitung angehören.
Die Aktion „Zwischenmahlzeit – Kein Kind soll hungrig lernen“ bei der Grundschule in Steinfeld, die Kinder mit Broten, Brötchen und Obst versorgt, konnte inzwischen erweitert werden. Die Bäckerei Rita und Christoph Overmeyer und ein Steinfelder Einkaufsmarkt stellen die erforderlichen Lebensmittel kostenlos zur Verfügung. Verschiedene Spender überwiesen dafür Spenden.
Lob gab es für Heike Olberding (Familienbüro im Rathaus). Hier bekomme die Stiftung bei Problemfällen eine kompetente Begleitung. Möllmann bat die Gemeinde Steinfeld zu überdenken, ob nicht das „Visbeker Familienförderungsmodell“ übernommen werden könnte. Hier stellt die Kommune Mittel bereit, um Familien und damit insbesondere Kindern und Jugendlichen zu helfen.
