Steinfeld - Kindern naturnahes und nachhaltiges Spielgerät anbieten? – kein Problem in der Dorfgemeinschaft Harpendorf-Düpe in der Gemeinde Steinfeld. Während der diesjährigen Umweltwoche haben 15 Ehrenamtler gemeinsam mit den Kindern des Dorfes ein Weidentipi gebaut. Die Weiden dazu wurden gemeinsam am Harpendorfer Mühlenbach geschnitten und für ihren Einsatz vorbereitet. Wenig später konnte der Bau beginnen. Nachdem sie am ihrem neuen Platz angewachsen sind, bilden die miteinander verflochtenen Weiden je nach Jahreszeit ein mehr oder weniger dicht belaubtes Dach. Das gemeinsam mit den Kindern des Dorfes gebaute Weidentipi steht am Harpendorfer Weg/Ecke Zur Mühle. Für das Projekt wird die Dorfgemeinschaft Harpendorf-Düpe mit dem Klimaschutzpreis der innogy ausgezeichnet.
Die Gemeinschaft hat sich in Steinfeld in besonderem Maße ehrenamtlich für den Umweltschutz engagiert. Anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung/Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz hat eine Jury den Gewinner bestimmt. Der Klimaschutzpreis der innogy wurde von Manuela Honkomp, Bürgermeisterin der Gemeinde Steinfeld gemeinsam mit innogy-Kommunalbetreuer Johannes Geers verliehen. Die Dorfgemeinschaft Harpendorf-Düpe wird für ihr Engagement mit 1000 Euro Preisgeld belohnt. „Jede Initiative für den Umweltschutz verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung. Gerade das ehrenamtliche Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Auszeichnung“, sagt Johannes Geers.
Der Klimaschutzpreis der innogy wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Die innogy ist ein europäisches Energieunternehmen.
