Nach Angaben der US-Zeitung „New York Times“ entführte der Islamische Staat (IS) seit Ende 2012 mindestens 23 Europäer und Amerikaner. Während die meisten Europäer freigekauft wurden, zeigte der IS den Tod von drei US-Bürgern und zwei Briten seit August in mehreren Enthauptungsvideos. Am Leben sind laut „New York Times“ nur noch eine US-Entwicklungshelferin und der britische Journalist John Cantlie, der seit September IS-Propagandavideos drehen muss.

In die Tausende gehen jedoch Entführungen von Syrern und Irakern. Während manche verschleppt werden, um von den Familien Lösegelder zu erpressen, verschwinden andere. Medien berichten von Hunderten Ärzten, Polizisten, Anwälten und Journalisten.