Wer als Prominenter den „Stinkefinger“ zeigt, kann dabei selten gewinnen. Die Fußballer Stefan Effenberg und David Beckham sind dafür ebenso Beispiele wie der frühere griechische Finanzminister Gianis Varoufakis, Ex-SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück (SPD) und der „Verdi“-Gewerkschaftschef Frank Bsirske. Verlieren kann man mit dem „Stinkefinger“ allerdings schon – und zwar viel Geld. Die Geste kann als Beleidigung nach Paragraf 185 des Strafgesetzbuchs aufgefasst werden. Deutsche Gerichte verhängten dafür schon mehrere Hundert oder sogar Tausende Euro Strafe – je nach Einkommen.

Der „Stinkefinger“ war bereits in der Antike üblich. Auch damals repräsentierte er das erigierte männliche Geschlechtsteil.