Der Suhrkamp Verlag, 1950 von Peter Suhrkamp gegründet, hat mit seinen regenbogenfarbigen Bänden jahrzehntelang das intellektuelle Klima in Deutschland geprägt. Autoren wie Bertolt Brecht, Hermann Hesse, Martin Walser fanden dort ihre geistige Heimat. Heute gehören Namen wie Durs Grünbein, Sybille Lewitscharoff und Uwe Tellkamp zum Programm. Nach dem Tod des Verlagsgründers übernahm 1959 der frühere Lektor Siegfried Unseld das Haus und führte über Jahrzehnte die „Suhrkamp-Kultur“ weiter. „Wir verlegen keine Bücher, sondern Autoren“, lautet der Leitsatz. Verlegerwitwe Ulla Unseld-Berkéwicz ist seit 2003 an der Geschäftsspitze. Der Verlag zog 2010 von seinem Stammsitz in Frankfurt nach Berlin.