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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Viele kabellose Modelle mit gutem Tragekomfort

12.11.2018

Berlin Wer Sport treibt und dabei In-Ohr-Kopfhörer trägt, kennt das Problem: Dreht man den Kopf, bremst das Kabel und reißt teils sogar die Hörer aus den Ohren. Selbst sogenannte Wirelesskopfhörer, englisch für kabellos, gewähren nicht immer volle Bewegungsfreiheit. Denn kabellos ist nur ihr Anschluss ans Smartphone. Das funkt per Bluetooth zum Kopfhörer. Rechten und linken Hörer aber verbindet ein Kabel.

Inzwischen werben viele Anbieter mit komplett kabellosen Kopfhörern – True Wireless genannt. Dazu zählen die weißen stabförmigen Airpods von Apple, die das Straßenbild vielerorts mitprägen. Sie spielen stereo ohne Kabelverbindung zwischen den beiden Hörern.

Die Stiftung Warentest hat 18 Bluetooth-in-Ohr-Kopfhörer mit Preisen zwischen 24 und 330 Euro geprüft: neun mit Verbindungskabel zwischen rechtem und linkem Hörer sowie neun komplett kabellose Modelle („test 11/18). Wie klingen sie? Wie sitzen sie im Ohr? Wie robust sind sie? Was kann der Akku? Und wichtig bei den komplett kabellosen Modellen: Spielen beide Hörer stets synchron?

Die gute Nachricht: Jeder zweite Bluetooth-Kopfhörer schneidet gut ab, die meisten anderen sind zumindest befriedigend. Vor allem unter den komplett kabellosen finden sich viele Modelle mit gutem Tragekomfort und gutem Klang. Einen Zeitversatz zwischen rechts und links hörten die Prüfpersonen bei keinem der True-Wireless-Kopfhörer. Der Preis-Leistungs-Tipp kommt aus dem Hause Apple: Die Airpods sind mit 168 Euro unter den günstigen Hörern ohne Kabel und gleichauf mit den etwas teureren Bose Sound-Sport Free Wireless – die besten in ihrer Gruppe. Den besten Klang im Test bietet ein Kopfhörer mit Verbindungskabel zwischen den Hörern: Bose SoundSport Wireless für 135 Euro.

Noch gibt es die Freiheit vom Kabel nur gegen Aufpreis – Hörer ganz ohne Kabel sind in der Regel teurer als solche mit Restkabel. Wie kräftig der ist, zeigt der Vergleich der beiden Bose SoundSport: Das komplett kabellose Modell kostet fast 50 Euro mehr als der nicht nur im Namen sehr ähnliche Testsieger mit Kabelrest. Der Kopfhörer mit Verbindungskabel punktet mit cleverer Kabelführung: Damit die Strippe beim Sport nicht stört, lässt sie sich per Klammer am Halssaum der Oberbekleidung befestigen.

Nicht gut gelungen ist Bose beim komplett kabellosen SoundSport der Schutz der Umgebung vor Lärm aus dem Kopfhörer. Auch Apples Airpods sowie die Hörer von Mediamarkt-Saturn und Vivanco strahlen viel Schall ab. Das nervt etwa Sitznachbarn in der Bibliothek oder beim Bahnfahren. Beim Telefonieren, das mit allen geprüften Kopfhörern geht, können sie die Gespräche mithören.

Sprecher in Telefon oder Radio lassen sich besser verstehen, wenn Kopfhörer Außengeräusche dämpfen. Das tun alle im Test durch Abdichten des Gehörgangs.

Die Kopfhörer im Test schotten unterschiedlich stark ab: Apples Airpods etwa dämpfen Umgebungsgeräusche kaum. Fünf Modelle lassen sich immerhin mit einem Handgriff so einstellen, dass sie Umgebungsgeräusche verstärkt ins Ohr übertragen. Das ist praktisch, wenn etwa der Schaffner im Zug nach der Fahrkarte fragt. Der „Durchzugsmodus“ hebt einzelne Geräusche hervor. Im Straßenverkehr sicher bewegen kann man sich damit nicht.

Wer sich bewegt und dabei Kopfhörer trägt, sollte sicherstellen, dass die teuren Stöpsel fest sitzen. Wenn Kopfhörer den Gehörgang gut abdichten, klingen sie außerdem besser.

Tipp: Nehmen Sie sich beim Anprobieren Zeit. Vielen Modellen liegen Ohrpassstücke in mehreren Größen bei. Stecken die Hörer im Ohr, dauert es rund drei Minuten, bis sich die Passstücke angepasst haben. Neigen und schütteln Sie den Kopf. Bleiben Sie rund 15 Minuten in Bewegung. Wenn mehr Blut durchs Ohr fließt, kann sich der Sitz der Hörer ändern. Fragen Sie den Händler, ob er anprobierte Kopfhörer zurücknimmt.

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