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Tablets Die Besten der Besten in drei Größen

Klein, mittel, groß. Die Stiftung Warentest prüft Tablets in allen üblichen Größen.                                                                                                                

Klein, mittel, groß. Die Stiftung Warentest prüft Tablets in allen üblichen Größen.                                                                                                                

Stiftung-Warentest/Ralph Kaiser

Berlin - Stiftung Warentest vergleicht die Testsieger aller Klassen mit den neuesten Modellen. Mit dabei sind große Tablets für maximalen Spaß beim Arbeiten und Spielen, mittelgroße Tablets, die Mobilität und Leistung vereinen, und kleine für die Handtasche. Apple und Samsung liegen vorn. Sie punkten mit bester Funktion und oft sehr gutem Display. Das hat wie so oft seinen Preis: 815 bis 1340 Euro kostet so ein Testsieger. Dass es auch günstiger geht, zeigen unsere Preis-Leistungs-Tipps. Beide kommen von chinesischen Anbietern. Bei den Kleinen punktet das Lenovo M9 für 153 Euro. Bei den großen Modellen überzeugt das Honor Pad 8 mit 30 Zentimeter-Bilddiagonale und guter Leistung für 320 Euro.

Zweiundzwanzig Testgeräte sind gut, zwei befriedigend, eins ist mangelhaft. In allen drei Größenklassen liegen Tablets von Apple oder Samsung vorn.

Herausforderer aus China

An die Platzhirsche Apple und Samsung hat sich nun ein neuer Rivale herangepirscht: Erstmals haben wir zwei Tablets von Honor aus China geprüft. Die Marke gehörte bis Ende 2020 zu Huawei. Die neuen Eigentümer, ein chinesisches Konsortium, starten mit einem Paukenschlag. Honor stellt das preisgünstigste gute Tablet in der Gruppe der Großen. Auch beim Produktnamen Pad 8 gibt sich Honor kämpferisch: Die Anklänge an Apples iPad und Samsungs S8 dürften kein Zufall sein.

Beim Testergebnis bleibt Honor mit Gut (2,2) zwar hinter Apple und Samsung (je 1,7). Das Ergebnis ist aber respektabel – zumal die Topgeräte mehr als viermal so viel kosten wie das Newcomer-Tablet.

Preistipp bei den Kleinen

Auch bei den kleinen Tablets liegt Apple vorn. Das iPad Mini der 6. Generation kostet aber mit Wifi und Mobilfunkmodem stolze 815 Euro. Ziemlich viel für ein Tablet mit kleinem 21-Zentimeter-Bildschirm. Preisgünstige Konkurrenz kommt vom chinesischen Anbieter Lenovo: Das Tab M9 hat einen 22,5-Zentimeter-Bildschirm und einen sehr guten Akku. Was die Funktionen angeht, ist das M9 nicht so stark wie das iPad Mini, aber durchaus passabel. Insgesamt kommt es auf die Note Gut (2,2) – und das bei einem Preis von nur 153 Euro.

Stark sind die kleinen Tablets vor allem in puncto Akkulaufzeit. Das kleinere Display verbraucht weniger Strom. Die Laufzeit-Spitzenreiter von Amazon und Lenovo kommen im Videobetrieb locker auf 16 Stunden. Apple liegt mit knapp 9 Stunden bei den kleinen ganz hinten. Wir testen alle Tablets bei vergleichbarer Helligkeit. Sonst hätten Geräte mit dunklerem und strom-sparendem Bildschirm automatisch einen Vorteil. Die Laufzeit beim Surfen ermitteln wir indes bei maximaler Helligkeit. Hier müssen Tablets mit brillantem Display beweisen, ob ihr Akku diese Leistung mitmacht. Eine sehr gute Akkuleistung bei gutem Display bieten bei den Kleinen die Lenovos, das Nokia und Amazons Fire HD 8 Plus, bei den mittelgroßen Samsung Galaxy Tab S8 und Xiaomi Redmi Pad.Honor und Lenovo mit Google-Dienst.

Bei großen Tablets sind sehr gute Akkulaufzeiten selten. Bisher schafften das nur zwei ältere Modelle von Lenovo. Aktuell liegt das große Honor beim Akku vorn. Für Honor und Lenovo sind übrigens Google-Dienste verfügbar. Nicht so für Huawei. Die US-Regierung hat Chinas Großkonzern mit einem Embargo belegt. Huawei arbeitet inzwischen mit dem selbstentwickelten Betriebssystem Har- monyOS. Apps kommen aus der Huawei AppGallery.

Amazon-App-Store

Ähnliches gilt für die Tablets von Amazon. Googles US-Konkurrent arbeitet mit seinem eigenen Betriebssystem Fire OS und eigenem App-Store. Der Google Play Store ist auf Fire-Tablets nicht installiert, sie sind ganz auf Amazon zugeschnitten. Gut für alle, die ohnehin auf Amazon vertrauen und dort shoppen, streamen, Musik hören und spielen. Ein Nachteil für jene, die ein Standard-Android-Tablet wünschen, auf dem sich möglichst alle Apps problemlos installieren lassen.

Flop aus Deutschland

Noch heftiger floppte das Peaq-Tablet der Elektronikkette MediaMarktSaturn. Wir kauften das PET 1008-F464E und stießen auf einen gravierenden Softwarefehler. Alle drei von uns gekauften Exemplare waren im Test kaum brauchbar, ihre Daten gingen verloren.

Nachtrag: Inzwischen gibt es ein Google Play Systemupdate April 2023. Laut MediaMarktSaturn soll der Peaq-Startfehler damit nicht mehr auftreten.

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