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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Digitalpiano: Die besten Instrumente klingen wie echte Flügel

25.10.2021

Berlin Digitalpianos besitzen keine Saiten, sondern erzeugen den Klang digital. Dafür verwenden sie meist Aufnahmen echter Instrumente, sogenannte Samples. Je nachdem, wie schnell und tief eine Taste gedrückt wird, spielt das Gerät unterschiedliche Samples ab.

Das hört sich bei den besten E-Pianos im Test gut oder sogar sehr gut an. Anders beim Kawai KDP120: Die Töne stumm niedergedrückter Tasten klingen beim Anschlagen anderer Tasten bei ihm beispielsweise nicht mit, wie es bei einem echten Klavier der Fall ist. Seine Komplexität der Klangsimulation bewerten die Tester als mangelhaft.

Günstiger und leichter

Die Geräte schonen nicht nur die Nerven der Nachbarn, sie sind auch deutlich günstiger als ihre Vorbilder. Ein neues Klavier ist ab rund 3500 Euro zu haben, gut erhaltene Flügel werden gebraucht ab 10 000 Euro angeboten. Das günstigste gute Digitalklavier im Test kostet 1060 Euro und kommt von Yamaha. Auch der Testsieger kommt von Yamaha und kostet 2000 Euro.

Bei Digitalpianos entfällt der jährliche Besuch eines Klavierstimmers für circa 100 Euro. Wer öfter umzieht, wird den einfachen Transport des Instruments schätzen. Die Home-Pianos im Test wiegen 36 bis 60 Kilogramm, die Hybrid-Pianos etwas mehr als 100. Echte Klaviere dagegen wiegen in der Regel 200 bis 300 Kilo, Konzertflügel teilweise mehr als 500 Kilogramm.

Home oder Hybrid

Alle Digitalpianos aus dem Test eignen sich für Einsteiger und Fortgeschrittene.  Home-Pianos werden am meisten gekauft. Sie imitieren das Spielgefühl eines Flügels, bei dem Hämmer vertikal von unten gegen Saiten schlagen. Sie besitzen aber weder Hämmer noch Saiten, sondern eine vergleichsweise kompakte Tastatur, die mit allerlei Gegengewichten und Hebeln ausgestattet ist, um dieses Spielgefühl nachzubilden.  Hybrid-Pianos verfügen dagegen über eine echte Mechanik mit Hämmern – meist in der Bauweise eines aufrecht stehenden Klaviers, bei dem sich die Hämmer horizontal bewegen. Aufgrund der echten Mechanik sind Hybrid-Pianos im Schnitt deutlich teurer.

Die Instrumente klingen meist besser, wenn man Kopfhörer nutzt. Alle Geräte haben zwei Klinkenanschlüsse, so dass zwei Personen gleichzeitig über Kopfhörer zuhören können. Über die eingebauten Lautsprecher klingen nur fünf der elf E-Pianos gut oder sehr gut – auch die Testsieger. Das ist wichtig, wenn man auch für andere spielt.

Passende Kopfhörer

Obwohl einige Digitalpianos Bluetooth-Audio unterstützen, um eine Begleitmusik etwa vom Smartphone abzuspielen, ist der Anschluss von kabellosen Kopfhörern nicht möglich. Das liegt an der Verzögerung vom Drücken einer Taste bis zum Erklingen des Tons im Kopfhörer. Wer die Kopfhörer nur am Digitalpiano verwenden will, sollte sich ein rein kabelgebundenes Modell zulegen.

Spitzenreiter

  Testsieger ist das Yamaha Clavinova CLP-735. Es kostet 2000 Euro. Als günstigstes gutes Gerät spielt das Yamaha Arius YDP-164 für 1060 Euro auf.

  Die deutlich teureren Hybridpianos mit Klaviermechanik, Kawai Novus NV5S (6000 Euro) und Yamaha AvantGrand NU1X (4500 Euro), liegen gleichauf auf Platz 2.

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