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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Mit eigener App zum sauberen Gebiss

07.01.2019

Berlin Eine luxuriösere Zahnbürste als die Philips Sonicare 9300 Diamond Clean Smart ist derzeit schwer zu finden. Sie ist üppig ausgestattet mit drei Bürstenköpfen, vier Putzprogrammen, Smartphone-App und einem schicken Wasserglas, das zum Laden dient. Sie putzt sehr zuverlässig, entfernt Beläge sehr gut, ist leicht zu bedienen und hält mindestens sechs Jahre, wie die Prüfungen der Stiftung Warentest belegen („test“, 1/19). Das macht sie zur Testsiegerin – zum sportlichen Preis von 220 Euro.

Es geht auch deutlich günstiger: Die Dontodent Active Professional der Drogeriekette dm fegt Zahnbeläge schon für 16 Euro gut weg. Im Vergleich zur Philips-Luxusbürste wirkt sie etwas unhandlich und laut – ihr Preis-Leistungs-Verhältnis aber ist unschlagbar.

Von den 13 Neulingen im Test schneiden vier weitere insgesamt gut ab – alle für unter 100 Euro. Oral-B, jahrelang in Tests die Nummer eins, ging diesmal nur als Zweiter durchs Ziel. Die Pro 900 Sensi Ultra Thin für 45 Euro reiht sich ganz knapp hinter Konkurrent Philips ein. Zwei weitere Oral-B-Modelle schneiden gut und befriedigend ab.

Preisbrecher Dontodent gehört zu den vier rotierenden Bürsten im Test, die übrigen sind, wie die Siegerin, schallaktiv. Schallzahnbürsten kosten tendenziell mehr. Wer Wert auf Design und Personalisierung legt, etwa auf individuell einstellbare Putzprogramme, ist mit diesen Geräten besser bedient. Unter den Guten sind beide Bürstentypen gleich stark vertreten.

Auf einen vorderen Platz schaffen es Bürsten nur, wenn sie überzeugend reinigen. Im Labor müssen sie Zahnmodelle säubern, die mit einem Plaque-Ersatz aus Titandioxid und Alkohol beschichtet waren. Plaque gilt als Ursache für Karies und Parodontitis. Entfernt eine Bürste viel davon, vergeben wir ein „Sehr gut“ für die Zahnreinigung. Das gelang nur dem Testsieger und der Schallzahnbürste Sonic Generation 8 Winner der Marke Edel + White.

Für alle Bürsten im Test gilt: Fällt der Akku aus, muss eine neue Bürste her. Nutzer können ihn nicht selbst austauschen. Ein „Sehr gut“ bei den Umwelteigenschaften ist für die Stiftung Warentest damit ausgeschlossen. Hersteller argumentieren, der Akku sei kompliziert verbaut und das Gerät müsse wasserdicht verschlossen werden.

Viele Anbieter empfehlen, den Bürstenkopf alle drei Monate zu wechseln. Meist gilt: Je teurer das Gerät selbst, umso teurer die Ersatzbürsten. Bei der Diamond Clean Smart belaufen sich die Kosten für vier Köpfe im Jahr auf rund 40 Euro, bei der Issa sogar auf rund 70. Bei Oral-B sind es rund 13 Euro, bei dm rund sieben Euro.

Die Siegerbürste Philips Sonicare Diamond Clean Smart lässt sich mit einer App von Philips via Bluetooth mit dem Smartphone verbinden. „Individuelles Coaching und Feedback“, verspricht Philips, sowie „umfassende Zahnreinigung“.

Nutzer legen mit der App ein Langzeit-Ziel fest wie „Zahnbelagsentfernung“. An der Bürste starten sie ein Putzprogramm, etwa Clean Modus. Die App zeigt die Putzzeit an sowie ein Gebiss, das in sechs Bereiche aufgeteilt ist. Jeder Abschnitt soll 20 Sekunden geputzt werden. Dass man außen und innen putzen soll, wird anfangs nicht klar. Der ständige Wechsel zwischen außen und innen erscheint unpraktisch.

Der Sensor der App soll vernachlässigte Zähne anzeigen: Im Test klappte das nicht immer zuverlässig. Hinweise wie „weniger Druck“ werden schnell ausgeblendet, sind unlesbar. Gut: Es lassen sich Bereiche markieren, die man intensiver putzen möchte. Die App sammelt Putzdaten und dokumentiert Fortschritte – das kann durchaus motivieren.

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