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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Fischkauf: Nur wenige Arten sind bedenkenlos zu empfehlen

21.12.2020

Berlin Alaska-Seelachs, Lachs, Thun­fisch, Hering – diese Fisch­arten kommen in Deutsch­land am häufigsten auf den Tisch. Guten Gewissens können Fisch­lieb­haber aber nur noch wenige Arten essen. Über­fischung, Umwelt­verschmut­zung und Klimawandel setzen den Fischen zu. Zuchtfisch bleibt meist die bessere Wahl, so Stiftung Warentest, wenn die Zucht umweltverträglich abläuft. Orientierung können Siegel bieten.  

Welche Siegel gibt es?

 Marine Steward­ship Council (MSC): Im deutschen Handel findet es sich auf vielen Wild­fisch­produkten. Derzeit sind rund 3400 in Deutsch­land registriert. Das blau-weiße Logo soll garan­tieren, dass die Ware aus nach­haltiger Fischerei stammt.  Aquaculture Steward­ship Council (ASC): Das türkis­farbene Siegel ist das Pendant zum MSC-Siegel für Zucht­fisch. Die ASC-Datenbank führt rund 2600 Produkte für den deutschen Markt auf.  Natur­land Aquakultur: Das Siegel des Bio-Anbau­verbands gibt es mitt­lerweile für zahlreiche europäische Arten aus ökologischer Zucht.  Naturland Wildfisch: Das Siegel für nach­haltig gefangenen Wild­fisch umfasst auch soziale Standards wie gerechte Arbeits­bedingungen.  Bioland: Der Öko-Anbau­verband zertifiziert bislang lediglich Karpfen.  EU-Bio-Siegel: EU-weite Richt­linien für Bio-Aquakulturen gelten für Fische, Krebs­tiere und Algen in Salz- und Süßwasser, darunter Lachs, Forelle, Seebarsch und Karpfen.

Welchen Fisch könnenVerbraucher kaufen?

Eine Orientierungs­hilfe für den nach­haltigen Fisch­kauf sind Fisch­ratgeber von Organisationen wie WWF und Greenpeace. Sie informieren, welchen Fisch Verbraucher guten Gewissens verzehren können. Der WWF empfiehlt bei Wild­fisch meist, Produkte mit dem MSC-Siegel zu bevor­zugen, und bei Zucht­fischen auf das ASC-Siegel und Bio-Siegel zu achten.

Aus Sicht des WWF gibt es kaum noch Wild­fische, die Verbraucher ruhigen Gewissens verzehren können. Die Scholle könne auf den Teller, wenn sie in der Nordsee mit Kiemennetzen gefangen wurde, Wildlachs, wenn er aus dem Nord­ost-Pazifik vor Alaska oder Kanada kommt. Kabeljau sei nur zu empfehlen, wenn er in der Nord­ost-Arktis mit Lang­leinen oder Kiemennetzen gefangen wurde. Nichts falsch machen Fisch­esser mit Karpfen. Auch Forelle, Dorade, Lachs, Pangasius und tropische Garnelen aus Bio-Zucht sind eine gute Wahl. Kaum noch unbe­denk­liche Fang­gebiete gebe es für Dorsch, auch bei Seelachs sei die Auswahl schwerer geworden. Pangasius und Dorade stuft der WWF als noch akzeptabel ein, wenn sie aus Zucht­stationen kommen.

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