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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Zum Austausch alter Anlagen gibt Staat Geld dazu

26.08.2019

Berlin Alle reden vom Klimawandel – aber in vielen Heizungskellern stehen noch immer zahlreiche umweltschädliche Oldtimer. Dabei lohnt ein frühzeitiger Austausch, spätestens wenn die Heizanlage älter als 20 Jahre ist. Darauf weist die Stiftung Warentest hin. Neue Heizgeräte senken die Energiekosten und sind klimafreundlicher, berichtet die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrer September- Ausgabe. Außerdem können Hauseigentümer, die Energiefresser abschaffen, Geld vom Staat bekommen. „Finanztest“ listet Förderprogramme für verschiedene Heizungstypen und Sanierungsmaßnahmen auf und rechnet vor, wie viel Zuschüsse und günstige Kredite konkret bringen.

Bei Kesseln, die älter als 30 Jahre sind, besteht sogar eine Pflicht zum Austausch. Laut Energieeinsparverordnung betrifft das Ein- und Zweifamilienhäuser, bei denen nach 2002 ein Eigentümerwechsel stattgefunden hat, und Mehrfamilienhäuser. Wer austauschen muss, erhält keine Förderung.

In allen anderen Fällen fördert die staatliche KfW-Bank den Einbau neuer Gas- und Öl-Brennwertkessel. Den Umstieg auf erneuerbare Energien unterstützen die KfW und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Die KfW vergibt die Förderung in Form von zinsvergünstigten Krediten und Zuschüssen, das Bafa ausschließlich als Zuschuss. Um einen KfW-Kredit zu bekommen, müssen Hauseigentümer eine andere Bank oder Bausparkasse ins Boot holen, die das Darlehen der staatlichen Förderbank durchleitet.

Faustregel für alle Förderungen: Je größer die Energieersparnis, desto mehr Geld gibt es. Und: Der Antrag muss gestellt sein, bevor die Arbeiten losgehen. Um eine Förderung zu bekommen, müssen die Maßnahmen zudem meist eine Reihe technischer Anforderungen erfüllen. Und die KfW verlangt Planung und Begleitung durch einen Energieexperten. Das ist aufwendig und lohnt meist nur bei größeren Sanierungsmaßnahmen. Auf Antrag steuert die KfW bis zu 4000 Euro zum Honorar bei.

Auch Bundesländer, Kommunen und Energieversorger machen für die Heizungsmodernisierung Geld locker. In einigen Programmen gelten aber Einkommensgrenzen. Wesentlich günstiger als bei der KfW sind die Zinskonditionen bei den Ländern meist nicht, und in der Regel läuft der Antrag auch dort über die Hausbank. Interessant für größere Vorhaben: Die Darlehen der Länder lassen sich oft mit KfW-Krediten kombinieren.

Prämien in Höhe von einigen Hundert Euro kann es auch vom Energieversorger geben. Voraussetzung ist allerdings meist ein Vertrag mit dem Versorger.

Nicht zuletzt können Hauseigentümer Handwerkerkosten bis 6000 Euro steuerlich geltend machen. 20 Prozent davon, bis zu 1200 Euro, erkennt das Finanzamt an.

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