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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Himbeeren und Heidelbeeren: Saisonal am besten frisch aus der Region

14.06.2021

Berlin Bei den Beeren im Test waren weder Noro- und Hepatitisviren nachweisbar. Sowohl bei den frischen als auch den besser benoteten Tiefkühl-Früchten handelte es sich um Importware. In den Sommermonaten lieber zu frischem Obst aus der Region zu greifen, rät die Stiftung Warentest im Sinne der Nachhaltigkeit.

Glänzende Himbeeren und pralle Heidelbeeren, auch Blaubeeren genannt – als Tiefkühlbeeren sind die Früchte das ganze Jahr im Handel, ebenso frisch aus Südeuropa, Nordafrika oder Südamerika. Vor allem tiefgekühlte Beeren sorgen regelmäßig für negative Schlagzeilen: Kontrolleure finden Noroviren oder Hepatitis-A-Erreger. Die Tester haben frische und Tiefkühlbeeren aus dem Handel auf Krankheitserreger und Schadstoffe untersucht: 13-mal Himbeeren und 16-mal Heidelbeeren, darunter 13 Bio-Produkte.

Himbeeren anfällig

Die gute Nachricht: Sowohl für frische als auch für Tiefkühlbeeren im Test kann die Stiftung Warentest Entwarnung geben – Noro- und Hepatitis-A-Viren waren nicht nachweisbar, Fehlanzeige auch bei Salmonellen und Listerien. Die frischen Himbeeren zeigten sich aber anfällig für Verderbniskeime wie etwa Schimmelpilze oder Hefen. Ganz vorn liegen zwei tiefgekühlte Heidelbeeren von Lidl Bio Organic und Kaufland K-Bio sowie die tiefgekühlten Himbeeren von Edeka. Die besten frischen Himbeeren kamen von Fresh Kampo, die Heidelbeeren von Aldi Nord und Lidl. Diese Frischware ist jetzt nicht mehr im Handel.

Keine Pestizide gefunden

Punkten können die Bio-Beeren auch im Schadstoff-Check: Ob frisch oder Tiefkühlbeeren – Rückstände von Pflanzenschutzmitteln waren in keinem der Bio-Produkte nachweisbar. Auch von den konventionellen Beeren im Test schnitten viele im Schadstoffurteil gut oder sehr gut ab.

Gut für die Gesundheit

Himbeeren und Heidel- bzw. Blaubeeren machen sich gut in Kompott, Müsli, Sirup oder Smoothies, als Eis, Chutney oder in Kuchen, Joghurt und Quark. Über den Genuss hinaus sind sie auch förderlich für die Gesundheit: Himbeeren enthalten viel Vitamin C und Kalium, der hohe Gerbstoff-Gehalt von Blau- bzw. Heidelbeeren soll Verdauung und Herz-Kreislauf gut tun. Zu Tee aus getrockneten Himbeerblättern raten Naturheilkundler bei Entzündungen im Rachen, Heidelbeertee wird bei Durchfall empfohlen.

Keine Angst vorm Wurm

Wer wilde Beeren selbst sammeln möchte, wird oft vor Eiern des Fuchsbandwurms gewarnt, mit denen die Beeren verunreinigt sein können. Studien zeigen aber: Die Gefahr, sich den Parasiten auf diese Art einzufangen, ist minimal. Wer sichergehen will, kocht die gepflückten Beeren vorm Verzehr ab.

Warentest-Tipps

  Die Tiefkühlware mit der besten mikrobiologischen Qualität sind die Heidelbeeren von Lidl Bio Organic und Kaufland K-Bio (je 76 Cent pro 100 Gramm) sowie die Himbeeren von Edeka (50 Cent) und Rewe Bio (86 Cent).

  Die besten frischen Himbeeren kamen von Fresh Kampo, die Heidelbeeren von Aldi Nord und Lidl. Diese Frischware ist nicht mehr im Handel.

  Die Früchte für den Test wurden im Januar und Februar eingekauft, um die Ergebnisse rechtzeitig präsentieren zu können. Die frischen Himbeeren stammten aus Spanien und Marokko, die frischen Heidelbeeren aus Chile und Peru, die tiefgefrorenen Früchte aus Osteuropa. Jetzt hat schon die Saison der heimischen Früchte begonnen. Wem Nachhaltigkeit wichtig ist, der sollte den Beerenschmaus auf die Sommermonate beschränken und frische regionale Ware essen.

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