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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Optimale Einstellung des Hörgeräts eine Geduldsfrage

04.11.2019

Berlin Wer eine Hörhilfe braucht, hat nicht nur bei den Geräten eine große Auswahl. Auch Hörakustiker gibt es viele. Doch ihre Betreuung lässt oft zu wünschen übrig, wie die Onlineumfrage der Stiftung Warentest zum Thema Hörgeräte und Hörakustiker zeigt („test“, 11/19). Bei Kosten und Zufriedenheit hat ein großer Anbieter die Nase vorn.

Fast jeder dritte Träger von Hörgeräten ist unzufrieden. Das zeigt eine Online-Befragung der Stiftung Warentest im Juli 2019. Sie hatte gefragt, welche Erfahrungen die Teilnehmer mit Hörgeräten und den Leistungen des Hörakustikers gemacht haben. Die gute Nachricht: Oft steckt hinter der Enttäuschung ein schlecht eingestelltes Hörgerät.

Die Zufriedenheit ließe sich dementsprechend deutlich steigern – wenn der Hörakustiker den Kunden gut betreut und die Geräte akkurat anpasst. Die schlechte Nachricht: Der Service großer Anbieter enttäuscht oft. Das offenbaren die Erfahrungen unserer Umfrageteilnehmer mit den großen Akustikern. Fielmann hebt sich deutlich positiv ab. Hier gab es nicht nur die mit Abstand höchste Kundenzufriedenheit, sondern die Hörgeräteträger mussten auch am wenigsten dazuzahlen.

Auf dem Weg zum passenden – und optimal eingestellten – Hörgerät ist Geduld gefragt. Kunden sollten drei Geräte nacheinander für mehrere Wochen testen, bevor sie sich festlegen. Die Erhebung zeigt allerdings, dass etwa die Hälfte der Betroffenen höchstens zwei Geräte ausprobieren konnte. Auch war der Anpassungsprozess durch den Akustiker bei einem Großteil der Befragten eher kurz. Fielmann bot die meisten Probegeräte an und nahm sich auch für die Einstellung und Feinjustierung im Schnitt die meiste Zeit.

Auch beim Preis, den die Befragten aus eigener Tasche für ihre Hörgeräte bezahlten, zeigen sich deutliche Unterschiede. Während bei Geers im Mittel 1000 Euro pro Gerät fällig wurde, waren es bei Fielmann lediglich 10 Euro. Im Mittel waren es über alle Anbieter 850 Euro – obwohl die gesetzlichen Krankenkassen Festbeträge übernehmen und Hörakustiker Kassenpatienten mindestens ein zuzahlungsfreies Gerät zur Probe anbieten müssen.

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