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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Homeoffice: Arbeitsplatz außerhalb der Firma erfordert Disziplin

24.02.2020

Berlin Immer mehr Beschäftigte arbeiten nicht nur in der Firma, sondern auch von zu Hause aus oder unterwegs. Das sogenannte Homeoffice eignet sich aber nur für Disziplinierte und Technikaffine, erklärt die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Wer einen klaren, strikten Rahmen braucht, um gut zu funktionieren, ist an seinem Arbeitsplatz in der Firma besser aufgehoben.

Homeoffice oder Telearbeit bedeutet, dass man an einem festen Platz im eigenen Haus oder der Wohnung arbeitet. Ist das Homeoffice vertraglich vereinbart, ist der Arbeitgeber für Mobiliar und Technik zuständig. Je nach Job kann er zum Beispiel Laptop, Drucker, Headset und Handy stellen. Der Arbeitgeber muss zugleich darauf achten, dass die Arbeitsschutzauflagen eingehalten werden.

Beim Flexarbeiten oder mobilen Arbeiten gibt es keinen festen Arbeitsplatz. Mobil arbeiten kann man auch in der Bahn, im Café oder im Hotel, aber auch zu Hause.

Die Möglichkeit, mobil oder im Homeoffice zu arbeiten, wird in einer Betriebsvereinbarung oder einer Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag festgehalten. Dort steht, wann der externe Arbeitsort genutzt wird. Vereinbart werden sollte auch, was bei einem technischen Defekt geschieht, der das Homeoffice lahmlegt.

Beim Homeoffice oder mobilen Arbeiten gelten die gesetzlichen Arbeitszeitbestimmungen – egal ob im Betrieb Kernarbeitszeit, Gleitzeit oder Vertrauensarbeitszeit gilt. Das heißt: Der Arbeitstag hat höchstens zehn Stunden, ab sechs Stunden ist eine 30-minütige Pause vorgesehen, ab neun Stunden 45 Minuten. Nicht gearbeitet wird sonn- und feiertags. Zwischen Arbeitsende und -anfang muss eine Ruhezeit von elf Stunden liegen. Die Realität sieht oft anders aus, etwa wenn ein Mitarbeiter um 23 Uhr noch E-Mails checkt und um 8 Uhr wieder den Rechner hochfährt.

Vielen geht daheim die Arbeit besser von der Hand. Mitarbeiter im Homeoffice leisten öfter unbezahlte Überstunden, melden sich seltener krank. Zugleich berichten Heimarbeiter eher von psychischen Beschwerden wie Ärger, Selbstzweifel und Schlafstörungen.

Für ein Arbeitszimmer können in der Steuererklärung bis zu 1250 Euro im Jahr geltend gemacht werden, wenn es den Mittelpunkt der Tätigkeit bildet und kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht.

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