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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Kabellose Ladestationen mit Stärken und Schwächen

08.07.2019

Berlin Ob Android oder Apple, induktive Ladegeräte speisen jedes dazu geeignete Smartphone. Einfaches Auflegen startet den Ladevorgang. Das ist bequem und vermeidet abgeknickte Ladestecker. Allerdings kostet induktives Laden mehr Strom als das Laden mit Steckernetzteil: Die ineffizientesten Modelle im Test kamen auf einen Mehrverbrauch von rund 80 Prozent, das kostet übers Jahr mehr als drei Euro zusätzlich. Das ist für den Einzelnen verkraftbar, in der Summe aller Nutzer dieser Ladetechnik aber nicht umweltfreundlich, meint die Stiftung Warentest.

Die Tester prüften 20 induktive Ladegeräte, davon sind neun flache Pads und elf geneigte oder neigbare Stands. Knapp die Hälfte schneidet insgesamt gut ab, doch nur zwei sind auch beim Stromverbrauch gut. Am sparsamsten sind die flachen Stationen Hama FC-10 Fabric und Intenso BA1, die gibt es für 39 beziehungsweise 27 Euro zu kaufen. Insgesamt am besten und schnellsten ist das ebenfalls flache Anker PowerPort Qi 10 für 21 Euro. Bei den geneigten Ladeschalen liegt das Anker PowerWave 7.5 für 48 Euro vorn („test“, 7/19).

Laden Smartphones auch im Hochsommer? Das untersuchten die Prüfer in einer Klimakammer mit konstant 35 Grad Umgebungstemperatur. Und ja, Hitze verlängert den Ladeprozess.

Kabellose Energieübertragung kennen viele bereits von elektrischen Zahnbürsten. Smartphones mit dieser Möglichkeit sind dagegen noch rar. Eine Datenbank unter test.de/smartphones enthält rund 150 lieferbare Handys – etwa 30 davon sind auch für induktives Laden geeignet, vor allem hochpreisige Modelle wie Samsung Galaxy S10 und Apple iPhone XR.

Induktives Laden schafft das Problem unterschiedlicher Ladekabel aus der Welt. Alle Anbieter setzen auf den gleichen Standard Qi. Ein weiterer Vorteil: Laden per Induktion ist sicherer als per Kabel. So können manipulierte Ladekabel, etwa im Internetcafé, während des Ladevorgangs Schadsoftware aufs Smartphone aufspielen. Die Gefahr besteht beim induktiven Laden nach heutiger Kenntnis nicht.

Laden per Induktion verbraucht durchschnittlich 50 Prozent mehr Energie als via Kabel. Wer sein Handy täglich lädt, zahlt in dem Testszenario pro Jahr zwischen rund einem Euro und maximal 3,10 Euro mehr. Kritisch sehen die Tester vor allem die Zeit nach dem Laden, wenn das Smartphone mit vollem Akku – etwa über Nacht – weiter auf der Ladeschale liegt. Der permanente Ladezustand „voll“ verkürzt nicht nur das Akkuleben, er verschwendet auch Energie.

Ein per Kabel an das Handy angeschlossenes Steckernetzteil begnügt sich in diesem Betriebszustand mit etwa 0,05 Watt. Selbst die sparsamsten Induktionslader brauchen mindestens viermal so viel: 0,2 Watt, die verschwenderischsten sogar 2,2 Watt.

Der zweite Nachteil gegenüber Steckernetzteilen ist der erhöhte Zeitbedarf beim indirekten Laden. Mit Ladekabel war ein Samsung S9 nach knapp zwei Stunden voll geladen. Induktiv dauerte es im Test zwischen zweieinhalb Stunden und rund vier Stunden. Die konkreten Ladezeiten hängen vom Smartphone und von der Power des Netzteils ab.

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