• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region

Mit Gratiskarte wird’s ein guter Start ins Finanzleben

28.01.2019

Berlin Girokonten für Kinder und junge Leute bieten nahezu alle Banken an. Die Stiftung Warentest wollte wissen, ob und zu welchen Bedingungen Kinder, Schüler, Auszubildende und Studenten bei Banken ein Konto eröffnen können. Mehr als 100 Banken haben ihre Konditionen genannt. Die Ergebnisse stehen in der Zeitschrift „Finanztest“ (2/19).

Die Hausbank der Eltern kommt für den jungen Kunden dann infrage, wenn nicht nur die Kontoführung gratis ist, sondern auch die Karte zum Konto. Die Bank sollte auch keine Bedingungen verlangen – wie den Kauf eines Genossenschaftsanteils.

Außerdem sollte die Bank genügend Automaten fürs kostenlose Geldabheben bieten. Wer Bargeld an einem Geldautomaten zieht, der nicht zur eigenen Bank oder zum Bankenverbund gehört, muss dafür bezahlen. Pro Abhebung können das bis zu fünf Euro sein.

Zinsen zahlen im Test zwar 72 Banken, meistens aber nur 0,5 Prozent pro Jahr oder weniger, sie sind damit kaum nennenswert. Höhere Zinsen zahlen einige regionale Banken auf bestimmte Höchstbeträge. Allerdings profitieren davon nur Kunden aus den jeweiligen Geschäftsgebieten.

Den idealen Zeitpunkt für das erste Girokonto gibt es nicht. Viele Banken im Test eröffnen Konten von Geburt an, andere erst für Schulkinder, und manchmal muss das Kind mindestens zwölf Jahre alt sein. Insbesondere Direktbanken – also ohne Filiale – eröffnen sogar erst für Volljährige ein Girokonto.

Wann ihr Kind bereit für ein eigenes Konto ist, entscheiden Eltern am besten anhand der Entwicklung des Kindes. Der Branchenverband Deutsche Kreditwirtschaft empfiehlt: „Kinder ab zwölf Jahre haben in der Regel die Fähigkeit, eigenverantwortlich über das eigene Geld zu verfügen.“ Eltern könnten das monatliche Taschengeld regelmäßig per Dauerauftrag auf das Konto ihres Kindes überweisen, und junge Menschen lernten so den Umgang mit Konto und Karte.

Zur Kontoeröffnung gehen die Eltern mit dem Kind in die Filiale – möglichst nachdem sie einen Termin vereinbart haben. Dort müssen sich alle ausweisen. Manche Banken erlauben, dass erst ein Elternteil mit dem Kind die Kontoeröffnung erledigt und der andere später seine Unterschriften dort leistet. Die Zugangsdaten für das Konto und die Debitkarte (Girocard, früher EC-Karte) kommen per getrennter Post, allgemein dauert das etwa zehn Tage.

Bei Kontoeröffnung können sich die jungen Leute entscheiden, ihr Konto auch online zu nutzen. Viele Banken haben auch eine Banking-App, mit der die Jugendlichen den Kontostand checken, Umsätze nachvollziehen, Überweisungen erledigen.

Mit der Plastikkarte können Jugendliche im Laden bezahlen und Geld abheben – auch im Ausland. Eltern können dafür Höchstbeträge pro Woche oder Monat festlegen. Girokonten für Minderjährige führen nahezu alle Banken nur auf Guthabenbasis.

Eine Kreditkarte zum Girokonto gibt es für Minderjährige auch. Das ist dann eine Prepaid-Kreditkarte auf Guthabenbasis: Der Kontoinhaber kann damit nur so viel ausgeben, wie er vorher auf die Karte geladen hat. Bei 29 Banken im Test ist die Prepaid-Kreditkarte kostenlos, ansonsten reicht die Spanne von 5 bis 42 Euro pro Jahr.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.