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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Katzen: Streu aus Pflanzenfasern ist besonders ergiebig

03.02.2020

Berlin Gute Katzenstreu saugt Miezes Hinterlassenschaft zuverlässig auf, verhindert Gerüche und ist ergiebig. Die Stiftung Warentest hat 17 Produkte getestet, darunter günstige vom Discounter, Markenstreu und drei Produkte aus Pflanzenfasern. Zwei der Testsieger zählen zu den günstigsten Streuen.

Die Laborprüfungen führten die Experten der Stiftung Warentest mit künstlichem Katzenurin durch. Sie ermittelten dabei unter anderem, wie schnell die Streuen die Flüssigkeit aufsaugen und wie stabil die dabei entstehenden Klumpen sind. Bei einem Produkt waren die Klumpen allerdings recht weich und zerfielen leicht.

Beim Praxistest erhielten die Tester Unterstützung von 18 Katzen und ihren Besitzern. Die Katzenhalter bemängelten teilweise, dass einige Streu am Boden des Klos fest pappten und sich schwer entfernen ließen.

Die Packungen im Test bringen rund vier bis zwölf Kilogramm auf die Waage. Um häufiges Schleppen zu vermeiden, sollte die Streu möglichst lange halten. Die Ergiebigkeit ermittelten die Tester, indem sie die Menge wogen, die jeweils nötig ist, um 50 Milliliter Katzenurin zu binden. Als besonders ergiebig erwies sich eine Streu aus Pflanzenfasern. Mit ihr fallen monatlich pro Katze etwa 7 Euro an, so zeigt die Modellrechnung der Tester. Mit anderen Streuen zahlen Katzenbesitzer bis zu 33 Euro im Monat. Den ersten Platz im Test teilen sich Edeka Premium Ultra Klump Streu 851 Cent pro Liter), Kaufland Ultra-Klumpstreu (49 Cent) und Coshida Ultra weiß von Lidl (49 Cent). Alle drei Produkte wurden aus mineralischem Bentonit hergestellt. Zwei der drei Streuen auf pflanzlicher Basis schnitten gut ab: Das extrem ergiebige, gute Dein Bestes Öko-Klumpstreu von dm (40 Cent) sowie Catsan Natural für 1,25 Euro pro Liter. Benutztes Streumaterial gehört in den Hausmüll, nie in die Toilette. Aufgrund der lehmigen Konsistenz von Streu aus Tonmineralien lagert sie sich in Abwasserrohren ab und verstopft diese.

Produkte auf Basis von Pflanzenfasern sind zwar biologisch abbaubar, dennoch sollten Gartenbesitzer die Streu aus hygienischen Gründen nicht oder nur in geringen Maßen kompostieren. Sie kann Krankheitserreger enthalten. In kleinen Gärten droht Überdüngung.

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