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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

In puncto Sicherheit hat sich viel getan

05.08.2019

Berlin Kombi-Kinder­wagen sollen das Kind über die ersten Lebens­jahre begleiten: Der trag­bare Aufsatz ist praktisch für die Zeit nach der Geburt, der verstell­bare Sport­sitz auf Klein­kinder zuge­schnitten. Zwischen 169 und 1520 Euro kosten die Kinder­wagen im Test, darunter Modelle von Bugaboo, Cybex und Joolz.

Zu kurze Wannen

Seit 1972 testet die Stiftung Warentest Kinder­wagen, doch so gut wie im aktuellen Test war das Ergebnis nie: Von elf Kinder­wagen im aktuellen Test­feld können die Prüfer sechs gute Modelle empfehlen, darunter auch ein Modell für 260 Euro. Der Testsieger kostet nur rund 400 Euro. Im Punkt Sicherheit hat sich viel getan: Alle Kinder­wagen sind in diesem Prüf­punkt sehr gut oder gut („test“, 8/19).

Aktuell entlarvte die Stiftung Warentest lediglich einen Schad­stoff­sünder: Der von Babyone exklusiv verkaufte B.O. Start­klar T-Light kassiert ein Mangelhaft, weil in den Griffen für Kind und Eltern mehr Benzo(ghi)perylen waren, als das GS-Zeichen erlaubt. In Tier­versuchen wirkte dieser poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoff erbgutver­ändernd.

Die Stiftung Warentest hat Babyone mit dem Test­ergebnis konfrontiert: Das Unternehmen nahm das Modell aus dem Verkauf. Bereits verkaufte Wagen nimmt Babyone zurück und tauscht sie aus. Kunden können sich an die Babyone-Fachmärkte oder an die Hotline wenden.

Trotz des insgesamt positiven Testresultats besteht immer noch Raum für Verbesserungen – vor allem, was den Komfort für die Kinder angeht: Die Liegewannen von zwei Modellen bieten Babys nur wenig Bewegungs­spielraum. Andere Wannen sind so kurz, dass Babys heraus­wachsen können, bevor ein Umstieg auf den Sitz sinn­voll ist.

Die Sitz­einheit ist erst dann ein alters­gerechtes Trans­port­mittel, wenn Klein­kinder aus eigener Kraft sitzen können. Das lernen sie meist zwischen dem sechsten und neunten Lebens­monat.

Fehlende Fußstützen

Der Komfort für ältere Kinder ist durchweg mäßig: Kein Sitz bietet eine ebene Liegefläche. Mitwachsende Fußstützen, die beim Sitzen den Druck aus den Kniekehlen der Kleinen nehmen, fehlen fast bei allen Modellen.

Für Zwillinge oder Geschwister mit geringem Alters­abstand verkaufen etliche Anbieter auch Doppel­kinder­wagen – die Stiftung Warentest hat drei Modelle jeweils mit einem Sitz und einer Wanne getestet. Sie kosten 770 bis 1520 Euro und trans­portieren zwei Kinder auf völlig unterschiedliche Weise: Im getesteten ABC Design fahren Geschwister hinter­einander, im Doppel-Bugaboo neben­einander. Der getestete Joolz stapelt die Kinder versetzt über­einander.

Richtig über­zeugen konnte aber keiner der drei Wagen fürs Doppel­pack. Sie alle bringen Komfort­einbußen für Kind und Eltern mit sich, so das Warentest-Fazit.

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