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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Kombi-Kinderwagen: Die Günstigsten fahren am besten

27.06.2022

Berlin Von zwölf Kombi-Kinderwagen im Test schneiden nur zwei Modelle gut ab – die beiden günstigsten. Zu kleine Babyschalen, unbequeme Sitze und Schadstoffe vermiesen den anderen geprüften Modellen im aktuellen Test der Stiftung Warentest das Ergebnis.

Aktuell getestet hat die Stiftung Warentest Kombi-Kinderwagen unter anderem von Marken wie Bugaboo, Emmal­junga, Maxi-Cosi und Stokke. Sie kosten zwischen 400 und 1300 Euro. Gute Kinder­wagen trans­portieren den Nach­wuchs von der Geburt bis ins Kleinkindalter sicher und bequem – erst in der Babywanne, später im Sport­sitz. Das gelingt aber nicht allen. Aus der Babyschale des teuersten Modells ist das Kind schon nach wenigen Monaten herausgewachsen, dann ist es aber noch zu klein für den Sitz des Stokke Xplory X für 1140 Euro. Weitere drei Modelle haben viel zu kurze Wannen.

Enge Babywannen

Vierzehn Stunden und länger schlummern Babys pro Tag. Im Schlaf regenerieren sie sich und verarbeiten Erlebtes. Aufgabe der Eltern ist es, ihnen eine angenehme Schlaf­umgebung zu schaffen – zu Hause und unterwegs im Kinder­wagen. Eine nutz­bare Liegefläche von mindestens 35 mal 78 Zenti­meter ist optimal. Doch viele Babywannen sind deutlich kleiner. In manchen Modellen stoßen Babys schon nach vier bis fünf Monaten mit Kopf oder Füßen an. Sie finden dann weniger Erholung, reagieren unruhig, über­reizt und weinen rasch.

Unbe­queme Sitze

Wenn die Wanne zu klein ist, müssen Babys in den Kinder­wagensitz umziehen. Etliche Sitze eignen sich erst für Kinder ab neun Monaten. Generell sollten Knirpse erst darin fahren, wenn sie aufrecht sitzen können. Die dafür nötige Muskulatur entwickeln sie erst im Alter zwischen sechs und neun Monaten. Bis dahin sollten sie flach liegen. Allerdings lassen sich die Sitze von mehreren Modellen nur mit festem Winkel nach hinten kippen. Die Beine bleiben angewinkelt, bewegen und drehen ist kaum möglich. Das ist zum Schlafen unbe­quem.

Komfort für Erwachsene

Beim Praxis­test probierten Mütter und Väter aus, wie leicht­gängig sich die rollenden Gefährte schieben lassen und ob sie für Kopf­stein­pflaster, Sand- und Wald­wege taugen. Für groß­gewachsene Eltern können zu nied­rige Schie­begriffe und eine fehlende Schritt­freiheit den Ausflug vermiesen. Sie sollten darauf achten, dass sich die Schieberhöhe an ihre Größe anpassen lässt. Auch fehlende Schrittfreiheit kann für großgewachsene Erwachsene unkomfortabel sein, wenn sie gegen die Verstrebungen der Hinterräder stoßen.

Kaum sichtbar

Im Dunkeln sind viele Kinderwagen fast unsichtbar. Leuchtende Farbflächen und große Reflektoren fehlen. Nur ein Wagen verfügt über batteriebetriebene LED-Leuchten. Ansonsten müssen Eltern Reflektoren anbringen.

Auf Adapter verzichten

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Für einige Modelle gibt es Adapter für die Auto­baby­schale. Das klingt praktisch. Doch Kinder sollten nie länger als nötig in der engen Auto­schale verharren. Legen Sie die Kleinen in den Kinder­wagen, wenn Sie nicht Auto fahren.

Spitzenreiter

  Als bester Kinderwagen schiebt sich der BabyOne B.O. StarkKlar Comet an die Spitze. Er ist kindgerecht gestaltet, kompakt, leicht und mit 400 Euro ein Schnäppchen. Knapp gut, aber nur bis etwa eineinhalb Jahre geeignet, ist der Hauck Vision X Set für 500 Euro.

  Aus dem letzten Test weiterhin noch zu empfehlen: Maxi-Cosi Lila XP. Er heißt jetzt Lila XP+ und kostet 900 Euro.

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