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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Küchenmaschinen: Mit Schwenkarm besonders rührfreudig

06.12.2021

Berlin Ob Keksteig, Rohkost, Kuchen: Die Küchenhelfer sind nützlich fürs Kochen und Vorbereiten. Der Küchenmaschinen-Test der Stiftung Warentest zeigt, welches Gerät zu wem passt.

Drei Geräte im Test sind sogenannte Foodprozessoren. Bei ihnen ragt der Antrieb von unten in die Schüssel. Auf den Antrieb können Aufsätze oder Knethaken gesteckt werden. Sie sind meist kompakter als die klassischen Küchenmaschinen mit einem Schwenkarm, der von oben über die Teigschüssel geklappt wird. Sechs Modelle im Test sind solche Küchenmaschinen mit Antrieb von oben. Sie haben Schüsseln von 3,0 bis 7 Liter Inhalt und fassen damit im Schnitt etwa doppelt so viel wie die Foodprozessoren im Test.

Kneten, mixen, pürieren

Einen Hefeteig sollte eine gute Küchenmaschine hinbekommen, auch ohne professionelle Teigknetmaschine. Auch Mixen und Pürieren gelingt den meisten. Zwei Geräten im Küchenmaschinen-Vergleich fehlt dazu das nötige Werkzeug, ein Foodprozessor schwächelt im Test merklich. Zwiebeln hackt eine Maschine sehr gut, die schlechteste schafft die Aufgabe nur ausreichend.

Eine schlechte Bewertung vergab die Stiftung Warentest auch, wenn nach dem Zerhacken der Mandeln oder der Möhren grobe Stücke übrig blieben. Bei zwei Maschinen gelangten beim Käsereiben anfangs Kunststoffteile des Gemüseschneiders ins Reibgut. Für den Test eingekauft wurden Maschinen in mehr oder weniger umfangreichen Sets. Eine verfügt über eine eingebaute Waage, andere über Zitruspressen, Fleischwolf oder Spezialwerkzeug.  Tipp: Für kleinere Arbeiten wie Smoothie mixen oder Sahne schlagen reicht oft auch ein Pürierstab.

Mixtulpen mit Risiko

Beide Gerätetypen haben meist Aufsätze zum Mixen und Pürieren mit drehenden Messern. Mit ihren „Mixtulpen“ – Glas- oder Plastikbehälter mit Deckel – sollen die Modelle einen Standmixer ersetzen. Doch nicht bei allen Maschinen stoppen die Messer, wenn der Deckel geöffnet wird. Sie rotieren weiter – ein potenzielles Sicherheitsrisiko. Wer unbedacht in die Tulpe greift, könnte sich schwer verletzen. Eine Maschine hat darüber hinaus ein weiteres Problem mit der Sicherheit.

Haltbarkeit

Bei vielen Haushaltsgeräten führt die Stiftung Warentest regelmäßig Dauerprüfungen durch, auch bei Multifunktions-Küchenmaschinen. In diesem Fall wurde simuliert, wie die Maschinen etliche Hundert Mal Rührteig und Hefeteig kneten sowie Wasser schlagen – und so eine Nutzungszeit von fünf Jahren simuliert.

Ein Gerät im Küchenmaschinen-Test fiel nach knapp einem Drittel der Dauerlauf-Zyklen aus. Zwei Maschinen hatten Probleme mit der Lautstärke.

Große Preisspanne

Die Preisspanne der Testkandidaten reicht von 100 bis über 800 Euro – ohne Zubehör. Bei einigen Maschinen kauften die Tester Gemüseschneider oder Mixtulpe dazu. Sie kosten zwischen etwa 40 bis 95 Euro. Auch bei anderen Modellen ist für das Zubehör ein Aufpreis fällig. Vor allem die Foodprozessoren verfügen meist schon über umfangreiches Zubehör. Dafür ist für einige Schwenkarmmaschinen Spezial-Zubehör wie Pasta-Aufsatz oder Eismaschine erhältlich. Der beste Allrounder und Testsieger unter den Foodprozessoren ist das Bosch Multitalent 8 (154 Euro).

Spitzenreiter

  Die beste Küchenmaschine mit Schwenkarm ist die Lidl Silvercrest für 100 Euro. Inzwischen ist sie laut Anbieter jedoch mit veränderter Gebrauchsanleitung und anderen Saugnapffüßen als den getesteten im Handel. Knapp gut schneiden Smeg (640 Euro) und WMF (425 Euro) ab – beide mit zugekauftem Zubehör.

  Der beste Foodprozessor bringt das Zubehör gleich mit: Bosch Multitalent 8 (154 Euro) schnibbelt, reibt, raspelt, und Hefeteig gelingt auch gut.

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