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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Lachsfilets: Bester Geschmack aus Aquakultur

30.08.2021

Berlin Im Lachs-Test: 25 abgepackte Filets, darunter frische und tiefgekühlte. Geschmacklich liegen zwei Zuchtlachse aus dem Kühlregal vorn. Wildlachs kann nicht mithalten.

Discounter und Supermärkte verkaufen Lachs tiefgefroren, aber auch frisch, abgepackt und gekühlt bei knapp über 0 Grad Celsius. Die Stiftung Warentest hat die Qualität von Lachsfilets in beiden Angebotsformen umfangreich geprüft.

Dafür untersuchten die Tester sie im Labor auf Schadstoffe und unerwünschte Mikroorganismen, beschrieben Geschmack und Konsistenz und kontrollierten die Kennzeichnung. Die Gesamturteile reichen von gut bis ausreichend. Die Testsieger sind zwei frische Zuchtlachsfilets: Fischerstolz von Lidl (15 Euro pro Kilogramm) und Profish (22 Euro), bei Real gekauft.

Kräftige Lachsnote

Die Filets aus Aquakultur von Lidl Fischerstolz und Profish erreichten im Test sogar die Note sehr gut bei der Verkostung. Die buttrige Lachsnote war bei ihnen ausgeprägter als bei den anderen. Die Tester untersuchten alle Filets von Zuchtlachs auf kritische Stoffe, die nur auf Farmen zum Einsatz kommen könnten – zum Beispiel auf Rückstände von Antibiotika oder Ethoxyquin. Diese Substanz durfte bis März 2020 als Zusatzstoff für Fischfutter zum Einsatz kommen. Sie kann sich im Fischfett anreichern. Eines ihrer Umwandlungsprodukte steht im Verdacht, das Erbgut zu schädigen.

Nematoden gezählt

Wenn Wildlachs für den deutschen Markt vor den Küsten Alaskas oder Russlands gefangen wird, dann ist er in der Regel von Parasiten befallen – sogenannten Nematoden. Sie kommen daher auch in Wildlachsfilets vor. Die Stiftung Warentest hat die Produkte im Test darauf untersucht. Gesundheitsprobleme bergen Nematoden im tiefgekühlten Wildlachs jedoch nicht. Sie sterben, wenn Fisch gefroren, gegart oder gesalzen wird.

Omega-3-Fettsäuren

Lachs ist eine gute Eiweiß-, Jod- und Vitamin-D-Quelle. Er liefert wenig gesättigte, dafür viele Omega-3-Fettsäuren. Der Körper braucht diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren, um schlechtes LDL-Cholesterin im Blut zu senken. Das mindert Risiken für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Fisch essen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät, ein- bis zweimal in der Woche Fisch zu essen – 70 Gramm sollten aus fettreichem Seefisch wie Lachs, Hering oder Makrele bestehen. Wer Wildfisch kauft, sollte auf das Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) achten. Es verspricht nachhaltig gefangenen Fisch. Das Verbrauchsdatum für frischen Fisch gilt übrigens nur, wenn er nicht wärmer als 2 Grad Celsius wird. Deshalb rät Stiftung Warentest, ihn besser vor dem Datum zu essen, nie danach.

Spitzenreiter

  Geschmacklich liegen zwei frische Zuchtlachsfilets vorn: die von Lidl Fischerstolz (15 Euro pro Kilo) sind günstiger als die bei Real gekauften von Profish (22 Euro).

  Die besten tiefgekühlten stammen von Biolachsen: Aldi Nord Gut Bio (30 Euro) und Edeka Bio (27,20 Euro).

  Gute frische Biofilets sind von Aldi Gut Bio zu haben (24 Euro).

  Beim Wildlachs ist der teuerste der einzige geschmacklich fehlerfreie: von Costa (26,40 Euro). Er kommt aus dem Nordostpazifik, wo es noch große Lachsbestände gibt.

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