• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Mehr als 200 Tote nach Explosionen in Sri Lanka
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 43 Minuten.

Liveblog Nach Anschlag Auf Hotels Und Kirchen
Mehr als 200 Tote nach Explosionen in Sri Lanka

NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Fünf von neun Geräten mit Sicherheitsrisiken

31.12.2018

Berlin Wellen frisieren, Korkenzieherlocken drehen, Volumen aufpeppen – mit welchem Gerät geht das am besten? Die Stiftung Warentest ließ fünf Lockenstäbe gegen automatische Haar-Curler antreten. Mit 67 bis 116 Euro sind Curler deutlich teurer als Lockenstäbe, die schon ab 10 Euro zu haben sind. Ganz vorn liegt ein Curler, doch in beiden Produktgruppen gibt es gute Geräte. Fünf von neun Geräten im Test fallen bei der Sicherheitsprüfung durch.

Klassische Lockenstäbe haben Konkurrenz bekommen: automatische Curler. Der Begriff leitet sich vom englischen Wort für Locken ab: curls. Diese Lockenautomaten ersparen das lästige Aufdrehen der Haare auf einen traditionellen Lockenstab. Einfach Strähne einhängen, Knopf drücken, kurz warten, fertig ist die Locke.

Testsieger ist dann auch tatsächlich ein Curler, der Philips Auto Curler. Den Probandinnen gefiel dieses Gerät am besten, mit 116 Euro ist es jedoch das teuerste im Test. Etwas günstiger und kaum schlechter lockt der Babyliss Curl Secret 2 für 91 Euro. Doch mit zwei anderen automatischen Lockendrehern machten manche Probandinnen schmerzhafte Bekanntschaft. Die Curler von Remington und Rowenta zogen die Haare ein, drehten sie teilweise zu einem Knäuel und gaben sie dann nicht mehr frei. Die betroffenen Probandinnen konnten ihre Haare nur mit Ziehen und unter Schmerzen aus den Fängen der Lockendreher befreien. Für diese Geräte heißt es Mangelhaft.

Von den Lockenstäben können die Tester nur den Grundig Curl Sensation Hair Styler für 34 Euro als insgesamt gut empfehlen. Auch die Stäbe bergen Sicherheitsrisiken. Dem Lockenstab von Remington fehlt der Clip, um die Strähne beim Aufdrehen am Heizkolben zu halten. Die Testerinnen mussten die Haare festhalten. Mehrere gerieten mit dem heißen Kolben an Hals, Ohren oder Finger und verbrannten sich. Der mitgelieferte Hitzeschutzhandschuh erwies sich für viele Probandinnen als unpraktisch. Er war ihnen zu grob, um feine Haarsträhnen zu fassen. Daher nutzten sie ihn nicht. Bei zwei weiteren Lockenstäben im Test, einem von Babyliss und einem von Rossmann, fehlt die Abschaltautomatik. Sie heizen ununterbrochen weiter. Aufgrund dieses Sicherheitsrisikos haben die Tester beide Stäbe mit Mangelhaft bewertet. Denn was nützen die schönsten Locken, wenn die Wohnung brennt.

Die Form und Größe der Locken können Nutzer unabhängig vom Gerät beeinflussen. Lockere Wellen entstehen, wenn die Haarsträhnen nur wenige Sekunden bei mittlerer Temperatur im Curler oder auf dem Lockenstab verweilen. Die Curler piepsen, sobald die Zeit erreicht ist. Einfluss hat auch die Dicke der aufgewickelten Haarsträhne: je dicker, desto lockerer die Welle. Für enge Korkenzieherlocken sind dagegen mehr Zeit, Hitze und feine Haarsträhnen erforderlich.

Zu lange und heiß sollte aber niemand seine Haare grillen – erst recht nicht im feuchten Zustand. Gesundes, kräftiges Haar verträgt rund 200 Grad. Feines, gebleichtes oder geschädigtes Haar sollte nicht so hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Fachleute empfehlen etwa 170 Grad. Sonst schmilzt die oberste Haarschicht, die Cuticula. Das Haar verliert seinen Glanz, wird strohig und lässt sich schwer kämmen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.