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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Die Besten meistern alle Stiche und Nähte

04.11.2019

Berlin Die besten Nähmaschinen im Test erledigen alle wichtigen Näharbeiten und lassen sich leicht bedienen. Die Preisspanne ist aber riesig. So kostet eine Nähmaschine mit Qualitätsurteil „gut“ fast 1000 Euro – oder aber nur 119 Euro. Der Nähmaschinen-Vergleich – mit 13 Freiarm-Nähmaschinen unter anderem von Brother, Bernina, Gritzner, Pfaff und Singer – lohnt sich, berichtet die Zeitschrift „test“ (11/19). Zusätzlich im Test waren zwei Overlockmaschinen. Die Spezialisten für Stoffränder können gleichzeitig abschneiden und vernähen.

Praxistest im Labor

Viele der Nähmaschinen im Test verfügen über eine Einfädelhilfe und nähen Knopflöcher auf Knopfdruck. Einige haben ein Display, auf dem sich Sticharten, Stichlänge und Stichbreite einstellen lassen. Im Labor ermittelten geübte Näherinnen unter anderem, wie sauber die Modelle Gerad- und Zickzackstiche setzen, ob sie Kanten von festem und elastischem Gewebe glatt versäubern, dicke Lagen Stoff bewältigen und Materialien wie Jeans, Jersey, Fleece und Kunstleder vernähen. Nicht allen Maschinen gelang das optimal.

Mühe hatten einige Modelle damit, Quernähte von Jeans zu übernähen. Knopflöcher gelingen den Modellen mit Automatikprogramm meist besser. Komplizierter ist es bei den Maschinen ohne ein solches Programm. Sie brauchen für ein Knopfloch vier Schritte.

Besonders gut näht die Brother Innov-is F400 für 630 Euro. Auf Platz zwei folgt die 950 Euro teure Bernina B 325, knapp dahinter die Janome 230 DC für 380 Euro. Alle drei sind mit Display ausgestattet.

Schneller und präziser

Um ohne Frust zu nähen, müssen sich die Maschinen leicht bedienen lassen. Wichtige Handgriffe wie das Einfädeln des Garns oder Einsetzen der Nähfüße sollten möglichst selbsterklärend sein. Nur fünf Modelle schneiden bei der Handhabung gut ab. Maschinen, die sehr langsam nähen können, sind für Ungeübte von Vorteil – insbesondere bei fummeligen Zierarbeiten.

Neben den Nähmaschinen prüften die Tester auch zwei häufig verkaufte Overlockmodelle – eine von Gritzner, eine von Brother. Die Geräte können in einem Arbeitsschritt Stoffe abschneiden, versäubern und zusammennähen. Ränder gelingen mit Overlockmodellen schneller und präziser als mit einer klassischen Nähmaschine. Ersetzen können sie diese aber nicht. Overlocks nähen keine dicken Stoffe, können nicht stopfen und auch keine Reißverschlüsse annähen.

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