• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Sicher und unkompliziert anmelden

10.02.2020

Berlin Im Passwort-Manager-Test der Stiftung Warentest schneiden drei von 14 Produkten gut ab, ansonsten zeigten sich deutliche Qualitätsunterschiede. Der gute KeePass ist komplett gratis erhältlich, die anderen Guten kosten zwischen 30 und 40 Euro im Jahres-Abo. Eines aber ist bei allen Passwort-Managern im Test gleich: Sie lassen sich systemübergreifend auf Computern, Handys und Tablets verwenden.

Passwörter stellen Internetnutzer vor ein Dilemma: Einerseits müssen sie gut merkbar sein, andererseits sollten sie lang und komplex sein, damit Hacker sie nicht knacken können. Zudem brauchen Nutzer für jedes Portal ein anderes Kennwort – denn verwenden sie überall dasselbe, kann schon ein gekapertes Passwort dazu führen, dass Fremde nicht nur ins E-Mail-Postfach eindringen können, sondern auch ins Onlinebanking oder Shopping-Konto.

Eigentlich müssten Nutzer sich also zig komplizierte Passwörter merken. Weil das niemand schafft, wählen viele Nutzer Kennwörter wie „123456“, „Passwort“ oder „abcdefg“ und laden damit Hacker förmlich ein. Die Rettung heißt „Passwort-Manager“.

Der Testsieger ist Keeper Security. Es kostet im Jahres-Abo 30 Euro. Es ist aber längst nicht die einzige sinnvolle Option für Nutzer. Mehrere andere Programme schneiden im Urteil „Sicherheitsfunktionen“ sehr gut ab, ein anderes bietet die beste Handhabung. Die Tester erklären außerdem, welche Passwort-Manager in puncto Datenschutz den besten Eindruck hinterlassen.

Masterpasswort merken

Die Programme speichern alle Passwörter und geben sie eigenständig in die Anmeldefelder von Online-Portalen ein – der Nutzer braucht sich die vielen Kennwörter also nicht mehr zu merken. Er muss nur noch ein einziges im Kopf behalten: das Masterpasswort. Es ist quasi der Schlüssel zu seinem digitalen Schlüsselkasten. Zugleich erhöhen Passwort-Manager die Sicherheit beim Surfen im Internet, indem sie kaum knackbare Passwörter generieren. Da der Nutzer sich die Kennwörter nicht mehr merken muss, können und sollten die Passwörter lang und komplex sein und keinerlei Mustern folgen. Je länger und willkürlicher, desto schwerer knackbar.

Bis auf zwei Programme bieten alle von der Stiftung Warentest geprüften Passwort-Manager die Option, zusätzlich zum Masterpasswort noch einen zweiten Sicherheitsfaktor einzurichten. Das kann beispielsweise die Handynummer sein: Bei jeder Anmeldung bekommt der Nutzer dann einen einmaligen Code auf sein Handy geschickt, den er beim Login eingeben muss.

Zweiter Faktor

Das erhöht die Sicherheit, denn ein Hacker müsste dann nicht nur das Passwort des Nutzers kennen, um dessen Account zu knacken, sondern er müsste auch noch Zugriff auf dessen Handy haben. Statt der Handynummer lässt sich beispielsweise auch der Fingerabdruck als zweiter Faktor verwenden: Bei jedem Login muss der Nutzer dann den Fingerabdrucksensor des Smartphones verwenden. Das geht schnell und unkompliziert, senkt aber die Chancen von Hackern noch mehr, da sie im Besitz der Fingerabdrücke des Nutzers sein müssten. Das ist zwar nicht unmöglich, aber mit sehr viel Aufwand verbunden.

Warentest-Tipps

  Der Testsieger heißt Keeper Security. Das Programm kostet im Jahres-Abo 30 Euro. Ebenfalls gut sind AgileBits 1 Password (38 Euro pro Jahr) und das datenschutzfreundliche, komplett kostenlose KeePass, das allerdings solides Technikwissen erfordert. die beste Handhabung bietet das befriedigende Dashlane (40 Euro pro Jahr).

  Das Masterpasswort sollte sorgfältig ausgewählt werden, rät die Stiftung Warentest. Und zugleich sollten Vorkehrungen getroffen werden, falls man es vergisst. Beispielsweise könnte man es aufschreiben und den Zettel in einem Banktresor lagern.

  Besonders wichtig ist die Länge des Masterpassworts: Stiftung Warentest empfiehlt 20 Zeichen. Außerdem sollte es möglichst willkürlich und sinnfrei, zugleich aber gut merkbar sein. Praktisch seien Nonsens-Sätze mit eingestreuten Sonderzeichen sowie Klein- und Großbuchstaben.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.