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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Passwortmanager: Sicherheit und Komfort beim Surfen steigern

27.06.2022

Berlin Wer Pass­wort-Manager nutzt, surft sicherer und muss sich nur noch ein Kenn­wort merken. Im Test erweisen sich sieben von 16 Programmen als gut. Schutz gibt es schon für wenig Geld. Für einen Menschen ist es nahezu unmöglich, sich für jeden Account ein separates, kompliziertes Pass­wort auszudenken und all diese Daten im Kopf zu behalten. Pass­wort-Manager erstellen starke Kenn­wörter, speichern sie und geben sie eigen­ständig auf Websites oder oft auch in Apps ein – zudem schützen sie Pass­wörter und vereiteln Angriffe.

Zugriff von allen Geräten

Alle Programme sind zwar auch als Gratis-Versionen erhältlich, laufen dann aber oft nur auf einem Gerät oder mit anderen Einschränkungen. Deshalb wurden die kosten­pflichtigen Varianten geprüft. Bis auf einen funk­tionieren alle Manager im Test mit Wind­ows, MacOS, Android und iOS. Das ermöglicht den Zugriff von allen Geräten – wie Handy, Tablet oder Notebook. Einzig der komplett kostenlose KeePassXC lässt sich nur über Umwege system­über­greifend nutzen.

Einrichtung dauert etwas

Wer erst­mals einen Pass­wort-Manager einrichtet, hat oft ein paar Stünd­chen zu tun: Account erstellen, das Programm samt Browser-Erweiterungen auf dem Computer installieren, die mobile App auf Handy und Tablet ziehen, um mit allen Geräten darauf zugreifen zu können. Danach die Websites und Apps aufrufen, bei denen man ein Nutzer­konto hat. Ist die Einrichtung abge­schlossen, braucht man sich nur noch das eigene Master-Pass­wort zu merken. Alle anderen Zugangs­daten speichert der Manager und fügt sie beim Einloggen auto­matisch ein.

Der Aufwand lohnt sich, urteilen die Tester. Wer die selbst gemachten Pass­wörter durch neue, vom Programm generierte ersetzt, lebt von nun an sicherer: Die von der Software vorgeschlagenen Kenn­wörter sind meist viel länger, komplexer – und schwerer zu knacken.

Spitzenreiter

  Jeder Mensch, der online persönliche Daten speichert oder Zahlungs­daten hinterlegt, sollte einen Pass­wort-Manager nutzen. Den Testsieg teilen sich 1Pass­word (38 Euro pro Jahr) und Dashlane (53 Euro im Jahr). Bitwarden ist mit jähr­lich rund 9 Euro der güns­tigste Gute. Alle Anbieter stellen auch kostenlose Varianten zum Ausprobieren bereit.

  Fast alle haben gravierende Mängel in Nutzungs­bedingungen und Daten­schutz­erklärungen. Für die Software des russischen Konzerns Kaspersky wurde vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs kein Qualitätsurteil vergeben.

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