• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Reparierbarkeit: Smartphones und Tablets sind (fast) nichts für Bastler

30.11.2020

Berlin Nur eines von dreizehn geprüften Smartphones und Tablets lässt sich leicht reparieren. Bei den übrigen stehen Reparaturwillige vor hohen Hürden. Das ist nicht nur ärgerlich für Hobbybastler, sondern auch ein Umweltproblem.

Dreizehn Smartphones und vier Tablets haben die Tester untersucht: Welche Werkzeuge und welcher Aufwand sind nötig, um die Geräte zu öffnen und um Akku oder Display zu wechseln? Welche Informationen und Ersatzteile stellen die Anbieter dafür bereit? Ergebnis: Unter den untersuchten Modellen ist einzig das Fairphone 3 auch von Laien leicht zu reparieren.

Frage der Nachhaltigkeit

Wie reparaturfreundlich Smartphones und Tablets konstruiert sind, ist auch eine Frage der Nachhaltigkeit. Denn diese Alltagsbegleiter enthalten viele Rohstoffe, die mit sehr hohem Aufwand gewonnen werden, erklärt Warentest. Und die Produktion von Chips und Bildschirmen verbraucht viel Energie und verursacht hohe CO2-Emissionen. Darum ist es besser, wenn die Geräte lange genutzt werden. Doch je aufwendiger die Reparatur, desto größer die Versuchung, bei einem Defekt zu einem neuen Modell zu greifen.

Geklebt statt geschraubt

Größte Hürde für Reparaturversuche: Meist sind Gehäuse und Bauteile nicht nur mit winzigen Schrauben oder Klemmverbindungen gesichert, sondern fest miteinander verklebt. Um sie lösen zu können, muss man sie erhitzen. Nur das Fairphone kommt ohne derlei Klebeverbindungen aus. Beim Huawei-Tablet ließ sich immerhin das Display wechseln, ohne Kleber lösen zu müssen. Beim Surface-Tablet von Microsoft mussten die Tester dagegen sogar ein chemisches Lösemittel verwenden, um den verklebten Akku ausbauen zu können.

Infos von Drittanbietern

Zusätzliche Herausforderung für Bastler: Die allermeisten Anbieter stellen privaten Nutzern weder Reparaturanleitungen noch Original-Ersatzteile zur Verfügung. Stattdessen sind sie auf Infos und Teile von Drittanbietern angewiesen. Deren Qualität lässt sich im Vorfeld nur schwer einschätzen. Wer sich dennoch auf das Abenteuer einlassen will, findet im Reparierbarkeitstest auch ein paar Tipps und Hinweise. Die meisten Nutzer werden Reparaturen aber wohl eher Profis überlassen wollen. Auch das ist immer noch umweltfreundlicher, als gleich ein neues Modell zu kaufen.

Warentest-Tipps

  Von Laien lässt sich einzig des Fairphone 3 leicht reparieren. Allerdings hat es im Warentest schlecht abgeschnitten, weil es den Regentest nicht überstanden hat. Das neue Fairphone 3+ ist stabiler. Bei den übrigen Geräten kommen eigene Reparaturversuche wohl nur für wagemutige Bastler infrage. Alle anderen wenden sich besser an professionelle Werkstätten. Im letzten Test schnitten der anbieteroffene Dienstleister My Phone Repair sowie der Service von Samsung am besten ab.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.