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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Nur zwei Helfer leisten saubere Arbeit

06.01.2020

Berlin Saugroboter und Saug-Wischroboter putzen und navigieren auto­nom – manche senden sogar Video­bilder aufs Handy. Die Stiftung Warentest hat 2019 acht Staubsauger-Roboter geprüft, nun sind für die Januar-Ausgabe der Zeitschrift „test“ zwei reine Wischroboter sowie fünf Saug-Wischroboter hinzugekommen. Saugroboter von Dyson, iRobot, Miele und Vorwerk (Preise: rund 400 bis 950 Euro) sowie Wischroboter von Ecovacs, Medion und Xiaomi (Preise: rund 179 bis 665 Euro). Der Vergleich lohnt sich: Nur zwei Saugroboter sind wirk­lich gut.

Teppich und Hartboden

Wer sein Zuhause checken will, kann das jetzt auch vom Büro aus tun. Zwei der auto­nomen Staubsauger im Test entfernen beim Saugen nicht nur Staub, sondern schi­cken auf Wunsch auch Video­bilder auf Handy − verschlüsselt und in Echt­zeit. Über die Qualität eines Saugroboters entscheiden solche Funk­tionen allerdings nicht. Da geht es um andere Aufgaben.

Wie gut Saugroboter im Test Teppich und Hartboden säubern, ermitteln die Mitarbeiter im Labor auf einem Prüf­stand. Akribisch bereiten sie die Test­stre­cken vor – walzen in den Teppich eine genau abge­wogene Menge Mineralstaub ein oder sieben ihn auf Holz­boden.

Tipps

  Wer einen wirklich guten Putzroboter sucht, sollte auf optimierte Nachfolgemodelle hoffen. Von den reinen Wischrobotern in diesem Test kann die Stiftung Warentest keinen uneingeschränkt empfehlen. Von den Kombigeräten, die saugen und wischen können, überzeugt am ehesten der Ecovacs Deebot Ozmo 930 für 380 Euro.

Für weitere Unter­suchungen verteilen die Prüfer Fasern oder verstreuen auf Holz­boden pastillen­große Hutmuttern – Muttern mit hutför­migem Aufsatz. Diese Kunst­stoff­teile stehen für Grobes wie aus Schuhsohlen gefallenen Roll­splitt, auf dem Boden verteiltes Katzen­streu oder beim Naschen herunter­gepurzelte Erdnüsse. Für jeden Test­lauf stellen die Mitarbeiter den Roboter auf den Prüf­stand, starten ihn und analysieren die Arbeits­leistung.

Die Messungen zeigen: Nur die beiden besten reinen Saugroboter nehmen feinen Mineralstaub gut vom Prüfteppich auf und erzielen auf Holz­boden durch­weg saubere Ergeb­nisse. Die anderen Saugroboter und Kombigeräte können damit nicht mithalten.

Mit der Saug­leistung und der effektiven Filter­wirkung eines guten Staubsaugers können aber selbst die beiden besten Roboter nicht mithalten. Ein guter Staubsauger holt aus einem Teppich deutlich mehr als 80 Prozent des Staubs heraus. Die beiden besten Kleinen schlu­cken dort etwas mehr als die Hälfte des feinen Prüf­staubs. Auf Hartboden fallen die Unterschiede geringer aus. Die Stiftung Warentest bewertet Saugroboter nicht nach den strengen Maßstäben, die sie für herkömm­liche Staubsauger setzt, sondern stuft sie als eigen­ständige Produkt­gruppe ein. Schließ­lich sind sie kleiner und können auto­nom navigieren.

Zurück zur Ladestation

Welche Flächen die Staubsauger-Roboter auf ihren Touren abfahren oder auslassen, wie sie mit Heraus­forderungen wie Teppichkante, Kabel, Leuchtenso­ckel und Schwelle klar­kommen, haben die Tester in einem speziell möblierten Prüf­raum des Labors ermittelt. Statt Schränken und Tischen stehen dort Kisten und Tisch­beine. Die Kameras an der Decke des rund 20 Quadrat­meter großen Prüf­raums haben so freie Sicht. Sie zeichnen jede Fahrt der Roboter­sauger auf.

Nach getaner Arbeit rollten alle reinen Saugroboter zu ihrer Lade­station zurück. Bei einer Test­fahrt im Dunklen allerdings fanden zwei die Station nicht – und blieben stehen. Hinder­nisse meistern die Saugroboter in der Regel sehr gut.

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