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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Schutz vor Viren und Betrügern hat Lücken

24.12.2018

Berlin Das Angebot an Sicherheitssoftware für Android-Handys ist groß. Doch was taugen die Schutzprogramme? Wie gut schützen sie das Handy vor Schadsoftware und den Nutzer vor betrügerischen Phishing-Seiten? Ist auf sie Verlass, wenn das Handy weg ist? Die Stiftung Warentest hat 17 Sicherheits-Apps getestet und mit den auf dem Smartphone vorinstallierten Schutzmechanismen verglichen. Fazit: Einige Apps schützen zuverlässig, doch etliche wiegen ihre Nutzer in falscher Sicherheit, berichtet die Zeitschrift „test“ in ihrer Januar-Ausgabe.

Für Android gibt es zwar keine klassischen „Viren“, die sich quasi von selbst verbreiten. Doch versuchen Kriminelle immer wieder, Nutzer mit Tricks dazu zu bringen, schädliche Apps selbst zu installieren. Sicherheits-Apps sollen Schadsoftware im Handyspeicher finden und jeden Versuch unterbinden, sie zu installieren.

Die Tester haben das mit 2000 aktuellen Schadprogrammen geprüft. Erfreulich: Etliche Apps erkannten fast alle Schädlinge. Beste Sicherheits-App im Test ist Eset Mobile Security & Antivirus. Für zehn Euro im Jahr schützt das Programm sehr gut vor betrügerischen Webseiten. beste kostenlose App ist die Gratisversion von AVG Antivirus mit rundum guter Schutzfunktion. Der auf Android-Handys vorinstallierte Schutzschild „Google Play Protect“ fand dagegen nur etwas mehr als die Hälfte. Am schlechtesten schützt Cheetah: Das Programm fand nur knapp 170 der 2000 Schädlinge.

Mit gefälschten Webseiten, die zum Beispiel aussehen wie die von Amazon, Ebay oder Paypal, versuchen Betrüger, an wichtige Zugangsdaten zu kommen. „Phishing“ wird das genannt – von „Password fishing“, also Angeln nach Passwörtern. Sicherheits-Apps sollten den Nutzer warnen, wenn er eine solche Betrüger-Website ansurft. Der Testsieger warnt immerhin bei 227 von 250 Phishing-Seiten. Viele andere schützen dagegen kaum oder gar nicht vor Phishing. Auch die Schutzfunktion „Safe Browsing“, die Google in seinen Chrome-Browser einbaut, versagt diesmal.

Ist das Handy weg, will der Nutzer wissen, wo es steckt. Jedes Android-Gerät, das auf ein Google-Nutzer-Konto angemeldet ist, lässt sich über die Website von Google aus der Ferne orten. Auf dem gleichen Weg lässt sich das Handy aus der Ferne auch sperren oder löschen. Voraussetzung: Das Gerät hat eine Internetverbindung. Um das Handy aus der Ferne orten zu können, muss zudem seine Ortungsfunktion eingeschaltet sein. Das alles ist ab Werk schon recht gut gelöst. Einige Apps gehen darüber hinaus, indem sie es zum Beispiel möglich machen, Handys auch per SMS zu orten, zu sperren und zu löschen. Doch manche reißen dabei neue Sicherheitslücken, etwa durch unwirksame Sperrmechanismen.

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