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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Eine gute Alternative zur Butter

28.10.2019

Berlin Streichfette mit Butter und Rapsöl vereinen feinen Buttergeschmack und gesundes Rapsöl. Sie sind Alternativen zur Butter, denn sie lassen sich direkt aus dem Kühlschrank aufs Brot schmieren. Die Stiftung Warentest hat 23 Produkte getestet: Eigenmarken von Discountern und Supermärkten sowie Markenprodukte wie Arla, Kerrygold, Meggle oder Weihenstephan. 14 Streichfette im Test schneiden gut ab („test“, 11/19), vier allerdings sind nur ausreichend (Kilopreise: 3,95 bis 13,25 Euro).

Gekühlt direkt aufs Brot

Wieder die Butter im Kühlschrank vergessen! Harte Butter kann die Frühstückslaune trüben. Wie gut, dass es streichbare Alternativen zu Butter gibt. Anders als Margarine, die nur drei Prozent Milchfett enthalten darf, bestehen die getesteten Mischstreichfette – so die fachlich korrekte Bezeichnung – meist aus Butter und Rapsöl. In puncto Streichfähigkeit sind alle Produkte im Test gut: Sie können direkt aus dem Kühlschrank aufs Brötchen, Brot oder Knäckebrot geschmiert werden. Etliche davon zum kleinen Preis von 1,29 Euro pro 250-Gramm-Becher.

Die schwedisch-dänische Molkereigenossenschaft Arla brachte 2006 als erste Streichfette mit Butter und Rapsöl auf den Markt. Viele Hersteller zogen mit eigenen Mischstreichfetten nach. 23 davon hat die Stiftung Warentest getestet, alle enthalten Butter und Rapsöl. Vorn liegt Weihenstephan Die Streichzarte für 1,59 Euro pro 250-Gramm-Becher, gefolgt von Arla KaergardenDas Original für 2,19/250 Gramm. Günstiger sind die ebenfalls guten Aldi Süd Milfina und Rewe ja (je 1,29 Euro/500 Gramm).

Die Mischstreichfette sollen sich nicht nur gut verstreichen lassen, es kommt auch darauf an, dass sie nach Butter riechen und schmecken. Der Test zeigt: Butter mit ihrem feinen Geschmack und Rapsöl mit seinen guten Fettsäuren – mehr braucht es nicht für eine gute Alternative zur Butter. Mehr als die Hälfte der Streichfette – nämlich 14 Produkte – hat die Stiftung Warentest mit dem Qualitätsurteil Gut bewertet.

Mangelhafte Deklaration

Daneben gibt es noch fünf befriedigende und vier ausreichende Produkte. Sie haben Mängel in puncto Geschmack und Deklaration und enthalten zum Teil mehr Schadstoffe als nötig, allerdings nicht in bedenklichen Konzentrationen. Einige Produkte enthalten zusätzlich Buttermilch, Joghurt oder Milchsäurekulturen, mitunter auch Palm- oder Kokosfett oder beides. Diese Fette haben hohe Anteile an gesundheitlich nachteiligen gesättigten Fettsäuren. Zwei Streichfette, Botterram und Rama, fallen auf: Sie enthalten mehr Palmfett als Butter und Rapsöl zusammen. Doch sie werben nur mit den Zutaten Butter und Rapsöl. Dass auch Palmfett drin ist, erschließt sich erst, wenn man das Zutatenverzeichnis auf dem Becherboden entziffert. Wie viel genau, verrät aber auch das Kleingedruckte nicht. Beide Produkte bekommen im Prüfpunkt Deklaration deshalb ein Mangelhaft.

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