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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Viel Leistung schon für wenig Geld

15.07.2019

Berlin Ein starkes Jahr für Tablets: 19 neue Modelle konnten Einkäufer der Stiftung Warentest bis April ergattern – von postkartenklein bis Din-A4-Format-groß, von 77 Euro billig bis 1390 Euro teuer. Vielfalt auch bei den Testergebnissen: Sie reichen von Gut bis Ausreichend. In den Funktionsprüfungen schneiden zwei sogar sehr gut ab („test“, 7/19).

Apple ist gleich mit vier Neulingen vertreten, darunter das iPad Mini, das sich jetzt auch mit dem Apple Pencil bedienen lässt, sowie das iPad Air, das für „nur“ 685 Euro an die Leistung der teuren iPads Pro für mehr als 1000 Euro anknüpfen soll. Samsung bietet neue Preisschlager: das Galaxy Tab A 10.1 mit mobiler Datenverbindung LTE für nur 252 Euro und das Galaxy Tab S5e mit hochwertigem Amoled-Display für 445 Euro. Lenovo bringt vier neue Modelle, mit dem P10 beispielsweise ein „Premium-Familien-Tablet“ mit Fingerabdruck-Scanner und Mehrbenutzermodus für jedes einzelne Familienmitglied. Ebenfalls im Test: acht besonders günstige Tablets für 77 bis 134 Euro.

Rechenkünstler

Das Ergebnis in Kürze: Apple macht das Rennen mit den iPads Pro, Air und Mini, Samsung beeindruckt bei Preis und Leistung, Lenovo und Huawei bringen Abwechslung in die Spitzengruppe. Gute Tablets gibt es im Testfeld ab etwa 230 Euro.

Los geht’s mit dem Preis-Leistungs-Sieger von Samsung. Das gute Galaxy Tab A.10.1 kostet rund 250 Euro. Nur mit WLan, ohne mobile Datenverbindung (LTE), ist es bereits für 219 Euro zu haben. Wer ein neues Android-Tablet sucht, bekommt mit diesem 10-Zoll-Modell viel Leistung für wenig Geld. Noch etwas preisgünstiger ist das Huawei MediaPad T5 für 233 Euro. Für 249 Euro gibt es das Lenovo Tab M10. Beide Konkurrenten sind gut, aber nicht so gut wie das Samsung Tab A. Vor allem der Akku ist beim Samsung stärker. Das Tab A erreicht 13 Stunden beim Abspielen von Videos, Lenovo und Huawei müssen bereits nach acht Stunden zurück an die Steckdose.

Geht es um Leistung, liegt Apple vorn. Die Kalifornier belegen die Spitzenplätze in allen drei Tablet-Klassen. Für Videos, Fotos und 3D-Spiele sind Apple-Tablets erste Wahl. Ihre schnellen Prozessoren und die perfekte Abstimmung aller Komponenten machen die iPads zu Rechenkünstlern. Sie liegen in den Leistungstests vorn. Besonders beeindruckt hat die Prüfer das iPad Pro, das in zwei Größen daherkommt: wahlweise mit einem sehr großen 10,9-Zoll-Bildschirm oder mit einem riesengroßen 12,9-Zoll-Bildschirm. Rattenschnell sind beide. Das hat seinen Preis: 1390 Euro kostet der Riese, mit 256 Gigabyte Speicher, WLan (WiFi) und mobilem Internetzugang (Cellular).

Speichererweiterung

Apple verzichtet bei seinen Tablets traditionell auf Speichererweiterung und direkten Dateizugriff. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten fehlt. Der Datenaustausch funktioniert nur über iTunes, AirDrop oder Cloud-Dienste wie iCloud oder Dropbox. Unkomplizierter ist der Datenaustausch bei Android. Alle Android-Tablets im Test bieten einen Steckplatz für eine Micro-SD-Karte, die sich beschreiben lässt.

Positiv ist der Trend zum modernen USB-C-Anschluss für den Datenaustausch, zum Aufladen und für Zusatzgeräte. Zumindest die teureren Tablets haben ihn meist an Bord. Leider noch nicht mit allen Möglichkeiten. Apple gestattet zwar den Anschluss eines Monitors an die USB-C-Buchse seiner iPads Pro, nicht aber den Datentransfer zu Speichergeräten. Das klappt via USB-C nur bei Samsung, beim Huawei MediaPad M5 Lite und bei den teureren Lenovo-Modellen. Dafür ist bei diesen Tablets der Anschluss eines Monitors nicht oder nur auf Umwegen möglich.

Nicht alle mögen mehr als 1000 Euro für ein Tablet ausgeben. Die Prüfer haben gezielt auch Geräte unter 150 Euro ausgewählt. Das Lenovo Tab E10 etwa für 134 Euro und das kleine Amazon Fire HD 8 mit 8-Zoll-Bild-schirm für 120 Euro. Beide sind passabel, aber kein Hit. In der Leistung fallen die günstigen Tablets deutlich zurück. Den besten Eindruck hinterlässt das Amazon Fire HD, das aber sehr auf Amazon-Kunden zugeschnitten ist. Shop und Streaming-Dienst von Amazon sind vorinstalliert. Der Onlinehändler verwendet ein eigenes Betriebssystem und einen eigenen App-Store.

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