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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Unfallversicherung: So genießen Versehrte im Ernstfall soliden Schutz

21.06.2021

Berlin Beeinträchtigen die Folgen eines Unfalls die Gesundheit dauerhaft, kann eine private Unfallversicherung helfen, dies finanziell abzufedern. Finanztest hat unter 112 Tarifangeboten von Versicherern und Maklern die leistungsstärksten und günstigsten guten herausgesucht. Vermittler haben zum Teil Spitzentarife, aber auch weniger gute im Angebot.

Leistung im Ernstfall

Versicherer zahlen nur, wenn die Gesundheit dauerhaft beeinträchtigt wird – etwa wenn ein Bein steif bleibt oder ein Teil des Augenlichts verloren geht. Das Unfallopfer erhält dann eine vorab festgelegte Summe ganz oder zum Teil. Sie kann im Ernstfall eine große Hilfe sein – etwa für einen Hausumbau oder ein behindertengerechtes Auto.

Ein wichtiger Faktor neben der Versicherungssumme ist die sogenannte Gliedertaxe. Sie legt fest, welchen Invaliditätsgrad in Prozent ein Tarif vorsieht, wenn ein Körperteil nicht mehr funktionsfähig ist oder verloren geht.

Bei den meisten Tarifen steigen die Auszahlungen zunächst linear mit dem Grad der Invalidität an. Ab einer bestimmten Grenze, meist ab einer Invalidität von 25 Prozent, legen sie aber überproportional zu und erreichen in der Endstufe ein Vielfaches der Versicherungssumme. Bei Progression P500 zahlt der Versicherer maximal 500 Prozent, also die fünffache Versicherungssumme aus.

Viele Kombinationen aus Versicherungssumme und Progression sind möglich, um mindestens auf eine halbe Million Euro Auszahlung bei Vollinvalidität zu kommen. In der Regel sind die Leistungen und der Schutz umso besser, je großzügiger die Gliedertaxe angelegt ist und je steiler die Progression verläuft. Wie üblich kommt es zudem auf die Vertragsbedingungen an.

Risiken erhöhen Beitrag

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Arbeiten Kunden in gefahrenträchtigen Jobs, ist der Beitrag oft höher. Das trifft auf viele Handwerksberufe, aber auch etwa auf Musiker zu. Für Angestellte in Heilberufen gibt es oft Sondertarife mit speziellen Gliedertaxen. Auch die Anhänger von Risikosportarten müssen teils Zuschläge in Kauf nehmen.

Finanztest-Tipps

  Schutz: Mit einer privaten Unfallversicherung können die finanziellen Folgen einer unfallbedingten Invalidität abgefedert werden. Für eine Absicherung des Arbeitskraftverlusts ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung die erste Wahl.

  Altverträge: Wer gefühlt seit einer Ewigkeit unfallversichert ist, sollte sich die Mühe machen, seine Vertragsunterlagen zu prüfen. Ein Wechsel kann Geld sparen oder im Schadensfall zu höheren Auszahlungen führen – im besten Fall beides. Verträge müssen mindestens drei Monate vor Ende des Versicherungsjahrs gekündigt werden. Der Termin steht im Vertrag.

  Tarife: Besonders leistungsstarke Angebote waren „Premium-Plus“ von Manufaktur Augsburg ab 189 Euro jährlich für die niedrige Gefahrengruppe und „XXL (Maxi Gliedertaxe, Maxi Progression)“ der Interrisk ab 394 Euro jährlich. Die einzige sehr gute günstige Police ist „Premium“ des Vermittlers Manufaktur Augsburg ab 105 Euro pro Jahr für die niedrige Gefahrengruppe.

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