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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Wäschetrockner: Sparsames Trocknen zahlt sich aus

12.09.2022

Berlin Dank Wärmepumpe sind Wäschetrockner keine Stromfresser. Am effizientesten arbeitet Miele. Strom – und damit Geld – lässt sich aber auch durch kluges Verhalten sparen.

Wer sich für einen Wäschetrockner entscheidet, sollte besonders angesichts steigender Energiepreise auf ein effizientes Gerät mit Wärmepumpe setzen. Sie trocknen nicht nur am spar­samsten, sondern schonen die Wäsche mit vergleichs­weise nied­rigen Temperaturen. Kondensa­ti­ons­­trockner ohne Wärmepumpe sind deutlich weniger energieeffizient.

Auch noch auf dem Markt sind Abluft­trockner. Sie pusten die zum Trocknen der Wäsche erwärmte Luft feuchtig­keits­geschwän­gert in die Umwelt und gelten als echte Strom­fresser. Daher hat die Stiftung Warentest Kondenstrockner ohne Wärmepumpe sowie Abluft­trockner schon seit einigen Jahren nicht mehr getestet.

Ohnehin sind beim Strom­verbrauch die Unterschiede groß − sowohl bei den teuren als auch bei den güns­tigen Geräten. So kann ein energiehung­riger Trockner etwa 770 Euro Strom­kosten in zehn Jahren anhäufen, ein spar­samer dagegen nur 480 Euro. Steigt der Strom­preis, geht die Schere noch weiter auseinander.

13 Trockner im Test

Im aktuellen Test traten 13 Maschinen mit Wärmepumpe an. Ein richtiger Stromfresser war nicht darunter, so die Warentester. Acht schneiden insgesamt gut ab. Allen voran ein sehr energieeffizienter, aber mit 1230  Euro auch sehr teurer Miele-Trockner. Weitere Gute kommen von Bosch, Samsung, Siemens, Grundig und LG. Günstige gute Alternativen kosten um die 600 Euro: Bosch WTW84433 für 580 Euro und Grundig GTA 38263 G für 600 Euro.

Folgekosten berechnen

Da davon auszugehen ist, dass der Strompreis weiter steigt, wurden nicht nur die aktuellen Stromkosten der Geräte berechnet, sondern auch, wie es mit einer Strompreissteigerung von jährlich fünf Prozent aussieht. Sparsame Geräte lohnen sich dann auf lange Sicht umso mehr, so die Tester. Die beiden Miele-Trockner im Test kosten jeweils mehr als 1000 Euro in der Anschaffung, verursachen aber für einen Vierpersonenhaushalt in zehn Jahren die geringsten Stromkosten: etwas mehr als 600 Euro. Mit dem stromhungrigsten Trockner im Test, dem befriedigenden Gorenje DA 83 IL/I, sind es 760 Euro. Allerdings ist sein Kaufpreis mit 505 Euro auch deutlich niedriger.

Unterschiedlich trocken

Bei der Beurteilung der Trockenleistung der Geräte zeigten sie die besten Ergebnisse bei bügelfeuchter Wäsche, die fast alle wunschgemäß hinbekommen. Bei schranktrockner Baumwolle liefern vor allem der Miele-Testsieger sowie Bosch WTW84433, Samsung und der insgesamt nur ausreichende Hoover fast makellose Ergebnisse. Aus vielen Trocknern kamen die Wäschestücke nicht ganz gleichmäßig trocken heraus. Alle Trockner zeigen per Display die Restlaufzeit an, gesteuert durch Feuchtesensoren – ganz genau stimmte das aber nie, selbst nicht bei den teuren Geräten von Miele.

Spitzenreiter

  Testsieger: Der Miele TEF 775 WP (1230 Euro) trocknet Wäsche zuverlässig – insbesondere, wenn sie danach direkt in den Schrank soll.

  Umwelttipp: Den wenigsten Strom verbraucht der Miele TWF 760 WP (1080 Euro).

  Preistipp: Die günstigste Kombi aus Kaufpreis und Stromkosten bietet von den Guten der Bosch WTW84433 (580 Euro), auch bei steigendem Strompreis – 1225 Euro bei zehn Jahren Nutzung.

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