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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Prickelndes Ergebnis bleibt meistens aus

01.07.2019

Berlin Freunde von Wasser mit viel Kohlensäure werden enttäuscht sein: Von sieben Sprudlern im Test schaffen nur drei tatsächlich spritziges Wasser („test“, 7/19). Das spritzigste Wasser bereitet der Soda Trend Style. Mit 80 Euro kostet er deutlich weniger als der Aake Carbonator II. Das schwedische Edelmodell sprudelt ähnlich gut, kostet 199 Euro plus einmalig 30 Euro für den Gaszylinder.

Besonders leicht zu bedienen ist der Kitchenaid Artisan. Sein Preis von 299 Euro macht ihn allerdings zum Liebhaberstück, das recht massiv auf der Arbeitsfläche thront.

Drei Modelle sprudeln höchstens medium, eins sogar nur sanft. Da nützt es wenig, dass sie das Schleppen von Getränkekisten ersparen – wem das Wasser nicht genug prickelt, für den war der Kauf eine Fehlinvestition.

Unterschiede im Labor

Alle Wassersprudler funktionieren ähnlich: Leitungswasser in die Flasche füllen, sie in den Sprudler einsetzen und einen Knopf oder Hebel drücken. Das Gerät presst dann Kohlendioxid in die Flasche, die dort zu Kohlensäure wird. Fertig ist das Blubberwasser.

Im Labor zeigten sich hingegen deutliche Unterschiede: Manche Modelle lassen sich leicht mit einer Hand bedienen. Andere wackeln. In einem Gerät spritzte das Wasser beim Sprudeln leicht aus der Flasche. Vier Geräte sind insgesamt gut, sie unterscheiden sich neben der Sprudelstärke vor allem im Preis und Design.

Wer seinen Sprudel selbst macht, spart Müll und Aufwand. Kein Einweg-Plastik, keine Kisten, die transportiert und geschleppt werden müssen. Aber das Selbstgesprudelte kostet meist mehr als die günstigsten guten Mineralwässer mit Kohlensäure. Nur zwei Geräte reichten im Test an den Preis günstiger Mineralwässer heran.

Den Preis fürs Sprudeln beeinflussen nach Anschaffung der Geräte der Kohlensäuregehalt sowie die Füllungen der Gaszylinder. Beim Marktführer Sodastream kosten sie jeweils 8,45 Euro, beim Konkurrenten Sodatrend 6,95 Euro. Beide Zylinder sind baugleich, funktionieren also für alle getesteten Sprudler.

Die Bezeichnung „Classic“ tragen Mineralwässer mit viel Kohlensäure. Die zuletzt getesteten enthielten 4,2 bis 6,2 Gramm CO2 je Liter. Zuviel für die meisten Sprudler: Im Test erreichten nur drei Geräte Gehalte im Bereich der Classic-Mineralwässer. Bei den anderen sprang vorher das Überdruckventil an. Damit ist die maximale Kohlensäuremenge, also auch das maximale Prickeln, erreicht. Für Gaumen, die an sehr spritziges Wasser gewöhnt sind, könnte das zu lasch sein.

Glas oder Kunststoff

Kaufinteressenten haben die Wahl zwischen Sprudlern mit Glas- oder Kunststoffflasche. Glasflaschen sind spülmaschinenfest, altern nicht und sehen auf dem Tisch geschmackvoller aus als Plastik. Stürze überleben sie allerdings nicht.

Kunststoffflaschen dagegen sind robuster, dürfen aber nur per Hand gereinigt werden. Außerdem müssen sie bis zum Ablauf des aufgedruckten Verfallsdatums ausgetauscht werden, spätestens nach vier Jahren.

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