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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

42 Tarife bekommen sehr gute Noten

19.11.2018

Berlin Eine Wohngebäudeversicherung braucht jeder Hausbesitzer. Sie greift bei Feuer, Sturm und Hagel, Leitungswasserschäden und Elementarschäden wie Überschwemmung. Die Versicherung sollte auch bei grober Fahrlässigkeit voll zahlen, fordert die Stiftung Warentest. Denn schneller als man denkt, ereignet sich ein Schaden, weil man selbst grob fahrlässig handelt. Im Weihnachtstrubel die Kerzen auf dem Adventskranz vergessen? Oder einen Topf auf dem Herd? Wenn es dann brennt, darf der Versicherer die Entschädigung kürzen.

Die Zeitschrift „Finanztest“ (12/18) hat 108 Wohngebäudeversicherungen untersucht. Die Note Sehr gut gab es nur für Angebote, die nach einem Totalschaden auch bei grober Fahrlässigkeit voll zahlen. Tarife, die ihre Zahlung dann kürzen, bewerteten die Finanztester mit Mangelhaft. So gab es für 51 Tarife ein Mangelhaft. Immerhin 42 Tarife waren aber sehr gut, ein Tarif gut, neun Tarife befriedigend, fünf ausreichend.

Daneben hält „Finanztest“ weitere Leistungen für wichtig: Abbruch- und Aufräumkosten, Schutzkosten, Mehrkosten durch behördliche Auflagen, Dekontamination des Erdreichs sowie Überspannung. Diese insgesamt sechs Leistungen sollte jede Police bieten. Doch in vielen alten Verträgen ist die Deckung an diesen Punkten zu niedrig.

Vor allem Hausbesitzer, die schon seit Jahren eine Wohngebäudepolice haben, sollten unbedingt prüfen, ob sie ausreichenden Deckungsschutz bietet. Es ist sinnvoll, jeden einzelnen Punkt mit dem eigenen Vertrag abzugleichen.

Die Untersuchung der Zeitschrift „Finanztest“ zeigt: Sehr gut sind vor allem teure Tarife. Viele Gesellschaften bieten drei Varianten: ein günstiges Basismodell, ein Angebot im mittleren Preissegment und einen Premiumtarif mit erweiterten Leistungen. Oft bieten nur die teuren Varianten vollen Schutz bei grober Fahrlässigkeit.

Der Schutz besteht aus vier Bausteinen. Versichert sind Schäden durch: Leitungswasser, Sturm, Hagel, Feuer, Brand, Blitzschlag, Explosion, Elementargefahren wie Überschwemmungen, Erdrutsche, Erdbeben, Lawinen.

Vor allem Kunden mit Altverträgen haben nur den früher üblichen Dreifachschutz vereinbart: Leitungswasser, Feuer, Sturm, aber keine Elementarschäden. Dabei ist dies heute sehr wichtig – auch fernab von Flüssen oder Bergen. Dort stellen Hochwasser oder Lawinen zwar kaum eine Gefahr dar. Aber Starkregen kann überall niedergehen. Dann steht plötzlich das Grundstück unter Wasser.

Die Berechnung des Jahresbeitrags ist kompliziert. Etwa jeder zweite Versicherer geht von dem Wert aus, den der Bau des Hauses im Jahr 1914 gekostet hätte und rechnet dies auf heutige Preise hoch.

Auch die Region spielt eine Rolle. Die Gesellschaften unterteilen das Bundesgebiet in Gefahrenzonen. Außerdem kommt es auf das Alter des Hauses an.

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