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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Wohnmobil-Versicherung: Preisvergleich ist zu empfehlen

24.02.2020

Berlin Ein Test der Stiftung Warentest für Haftpflicht- und Vollkaskoverträge für fünf beliebte Reisemobil-Modelle zeigt: Teure Verträge können mehr als viermal so viel kosten wie günstige. Die Spanne der Angebote für diese Neufahrzeuge lag zwischen 407 und 1 358 Euro. Ein Preisvergleich lohnt also, wie die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrer aktuellen Ausgabe zeigt.

Im Wesentlichen funktioniert die Versicherung eines Wohnmobils wie die eines Pkw. Hauptunterschied ist die verkürzte Rabattstaffel. Meist gibt es nur 20 Schadenfreiheitsklassen (SF), in einigen Tarifen sogar nur zehn. Und es gibt keine Einteilung in verschiedene Typklassen.

Die Kfz-Haftpflicht ist vorgeschrieben. Deshalb sind Leistungen aller Tarife fast gleich. Man kann nach dem Preis gehen. Wichtig ist eine möglichst hohe Deckungssumme. Oft gibt es für wenige Euro Aufpreis den Pauschalschutz bis 100 Millionen Euro, bei Personenschäden bis 12 Millionen Euro. Die Haftpflicht deckt bei einem Unfall nur die Schäden der Gegenpartei ab. Sollen auch Schäden am eigenen Wohnmobil ersetzt werden, ist eine Kasko nötig.

Die Teilkasko zahlt bei Diebstahl, Glasbruch, Brand, Sturm. Bei Hagel, einem der häufigsten Schäden bei Wohnmobilen, gilt teils ein höherer Selbstbehalt. Die Vollkasko enthält eine Teilkasko und kommt zusätzlich für Schäden am Reisemobil auf, wenn der Fahrer einen Unfall verschuldet. Versichert sind auch Schäden durch Vandalismus.

Leistung eingeschränkt

Bei einigen Schäden leisten manche Verträge weniger als bei Pkw. Beispielsweise sind Schäden durch Marder oder andere Tiere in einigen Tarifen nicht mitversichert. Bei Totalschaden wird seltener der Neuwert erstattet, wenn das Mobil nur 12 oder 24 Monate alt ist. Begrenzt kann die Deckung von Glasschäden sein.

Der Preis für die Kaskoversicherung richtet sich in erster Linie nach dem Wert des Wohnmobils. Die Art des Aufbaus ist weniger entscheidend. Wichtig ist der individuelle Schadenfreiheitsrabatt, also wie viele Jahre der Vertrag unfallfrei blieb.

Als weitere Versicherungen, die für Wohnmobile durchaus sinnvoll sind, nennt „Finanztest“ den Auslandsschadenschutz für Unfälle im Ausland, einen Schutzbrief für Pannen, sowie den Fahrerschutz, weil nur die Insassen über die Kfz-Haftpflicht versichert sind.

Pause im Winter

Es spart Kfz-Steuern und Versicherung, das Wohnmobil nur für den Sommer mit einem Saisonkennzeichen anzumelden. Das gibt es für zwei bis maximal elf Monate innerhalb eines Jahres. Der Schadenfreiheitsrabatt verbessert sich meist aber nur, wenn es mindestens sechs Monate sind. Meist besteht der Versicherungsschutz als Ruheversicherung weiter, wenn der Wagen auf einem umfriedeten Platz parkt. Bei einem Kennzeichen vom 1. April bis 31. Oktober liegt die Ersparnis im Schnitt bei 38 Prozent.

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