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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Zahnversicherung: So muss teurer Zahnersatz kein Luxus bleiben

22.03.2021

Berlin Zahnkrone, Brücke oder Implantat: Wollen sich gesetzlich Versicherte nicht mit dem Kassenstandard zufrieden geben, müssen sie zahlen. Es sei denn, sie sind versichert: Die besten Zahnzusatzversicherungen im Test der Stiftung Warentest übernehmen auch bei sehr teuren Zahnersatzlösungen alle Kosten, die die gesetzliche Kasse nicht zahlt.   

Tarife

244 Tarife nahmen die Finanztester unter die Lupe: Mehr als ein Drittel erhielt das Qualitätsurteil Sehr gut, davon 13 die Bestnote 0,5. Die 43-jährigen Modellkunden zahlen für diese Top-Tarife im ersten Vertragsjahr 33 bis 46 Euro im Monat, die Beiträge steigen im Lauf der Jahre auf 56 bis 88 Euro an. Wem das zu viel ist, der wird im Test ebenfalls fündig: zum Beispiel mit dem günstigsten sehr guten Tarif EZ + EZT der HanseMerkur, der beim Eintritt mit 43 Jahren dauerhaft 27 Euro im Monat kostet. Dauerhaft günstige Angebote für 43-jährige Neukunden mit der Note Gut (2,0) gibt es schon für 15 Euro Monatsbeitrag ohne altersbedingten Anstieg (EZ50 der Debeka).   

Wechsel

Auch wer schon seit einigen Jahren eine Zahnzusatzversicherung hat, sollte nachlesen, was in welcher Höhe versichert ist. Denn vor allem beim Thema Implantate hat sich in den Vertragsbedingungen viel verändert. Angebote, die heute sehr gut abschneiden, bieten deutlich höhere Leistungen als Tarife, die vor zehn oder mehr Jahren an der Spitze lagen. Wer hier umfassend versichert sein will, kann einen Wechsel erwägen. Ebenso Kunden, denen die Beiträge zu teuer geworden sind. In beiden Fällen sollten sie erst einmal die Angebote des eigenen Versicherers zu prüfen.   

Vertragseintritt

Besser schon mit Mitte 30 versichern sollten sich alle, die zum Zähneknirschen oder zu Zahnfleischproblemen neigen oder bereits etliche Zähne mit Füllungen haben, rät Finanztest. In einem neuen Vertrag müssen sich Versicherte nämlich erst drei bis sieben Jahre gedulden, ehe sie vollen Zugriff auf die Versicherungsleistungen haben. Vorher gelten jährliche Obergrenzen. Typisch ist zum Beispiel eine solche Staffelung: 1000 Euro in den ersten 12 Monaten ab Vertragsschluss, 2000 Euro in den ersten 24 Monaten, 3000 Euro in den ersten 36 Monaten und 4000 Euro in den ersten 48 Monaten. Erst ab dem fünften Jahr gibt es die volle Leistung – es sei denn, Zahnersatz wird wegen eines Unfalls nötig.   

Kassenstandard

Für eine Versorgung nach Standard braucht es keine Versicherung. Wer dennoch eine abschließen möchte, um sicherzugehen, dass das benötigte Geld verfügbar ist, nimmt eine einfache Police für wenige Euro im Monat.

Finanztest-Tipps

  Sinnvoll: Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich für gesetzlich Krankenversicherte, die auch teure Implantate, Kronen oder Brücken wünschen. Versichern sollten sie sich möglichst, solange ihr Gebiss noch in Ordnung ist.

  Auswahl: Welche Versicherung die beste ist, hängt von den individuellen Wünschen und Lebensumständen ab und davon, wie viel sie kosten soll.

  Wechsel: Bei einem neuen Anbieter dauert es einige Jahre, bis man vollen Leistungsanspruch hat. Beim bisherigen Versicherer gelten Wartezeiten nur für Mehrleistungen des neuen Tarifs.

NWZonline.de/gesundheit
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