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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Feuchtfutter Für Katzen: Sehr Gutes kommt günstig in den Napf

18.05.2020

Berlin Rund 14,8 Millionen Samtpfoten schnurren heute in deutschen Haushalten. Für Feuchtfutter gaben ihre Ernährer 2018 über eine Milliarde Euro aus. 30 Fertigfutter für 18 Cent bis 3,57 Euro pro Tagesration hat die Stiftung Warentest geprüft. Produkte aus dem Supermarkt, der Drogerie, dem Fach- und Onlinehandel. Alle versprechen, dass sie ausgewachsene Katzen ein Leben lang ausgewogen versorgen. Katzen brauchen als Fleischfresser vor allem hochwertiges, gut verdauliches Eiweiß, dazu Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren.

Sechs Mangelhafte

Fazit der Tester: Nicht auf jedes Futter ist Verlass, weder ein hoher Preis noch eine Marke garantieren automatisch Qualität. Bei etwa jedem dritten Menü stimmt der Nährstoffmix für Mieze nicht: Sechs sind mangelhaft, fünf davon sind Markenfutter.

Ein falscher Mix der lebensnotwendigen Nährstoffe kann der Gesundheit der Katze schaden, so die Tester. Mehrere Futter liefern zu viel Phosphor, Natrium oder Kalzium – oder ein ungünstiges Verhältnis dieser Stoffe. Zu viel Phosphor etwa kann den Nieren der Katze schaden, das ist durch zahlreiche Studien erwiesen. Nierenprobleme sind bei Katzen weit verbreitet: Bis zu 35 Prozent der älteren Tiere leiden an einer chronischen Nierenerkrankung. Sieben Feuchtfutter im Test enthielten außerdem zu wenig Jod, was zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen kann.

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Der Test zeigte aber auch: Katzenhaltern steht eine große, empfehlenswerte Auswahl zur Verfügung. Viele Katzennassfutter bieten Mieze eine gute oder sogar sehr gute Mahlzeit, manche zudem auch noch zu günstigen Preisen: Sehr gut benotet wurden die Eigenmarken von Kaufland, Edeka, Rossmann, Lidl und Rewe. Als einziges Markenprodukt erhielt Kitekat die Bestnote. Erstmals erlangte in diesem Test mit „dm Dein Bestes Bio reich an Huhn mit Pute, Karotte & Rapsöl“ für 1,05 Euro ein Bio-Futter die Gesamtnote Gut. Basis aller Berechnungen war eine Katze, die vier Kilogramm wiegt und leicht übergewichtig ist, also in etwa der deutschen Durchschnittskatze entspricht, so die Warentester.

Nicht wenige Tierhalter misstrauen Fertigfutter. Sie unterstellen den Herstellern, sie würden minderwertige Schlachtabfälle und Lockstoffe wie Zucker verarbeiten. Deshalb prüft die Stiftung Warentest auch im Hinblick darauf: Aber auch in diesem Futtertest fanden die Tester unter dem Mikroskop keine Hinweise auf minderwertige Zutaten. Zucker sei im Katzenfutter in so geringen Mengen enthalten – weniger als zwei Gramm Zucker pro 100 Gramm Futter –, dass er für Katzen nicht schädlich ist.

Viel Verpackungsmüll

Nachhaltigkeit und Klimabilanz spielen inzwischen auch rund um die Haltung und Versorgung von Haustieren eine Rolle. Bei den Futterverpackungen liegen neben Dosen und Aluschalen so genannte Pouches im Trend – Standbeutel, die überwiegend aus Kunststoff bestehen. Sie werden in Portionsgröße angeboten, was praktisch ist, aber viel Müll verursacht. Für eine typische 4-Kilo-Katze würden im Monat rund 80 Pouches anfallen, immerhin auch 70 Aluschalen oder 28 Blechdosen. Wer mit größeren Packungen und Trockenfutter abwechselt, reduziert das.

Spitzenreiter

  Katzenhalter haben die Wahl: Jedes zweite Feuchtfutter im Test liefert den optimalen Nährstoffmix.

  Günstigste sehr gute sind die von Lidl und Rewe für 22 und 23 Cent je Tagesration. Sie liegen knapp hinter dem Testsieger von Kaufland, der inzwischen verändert wurde.

  Bestes Markenprodukt: das sehr gute Kitekat für 55 Cent.

  Erstmals ist mit dem Dein Bestes Bio für 1,05 Euro ein Bio-Futter gut benotet.

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