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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Kindersitze Im Test: So kann der Nachwuchs ganz sicher mitfahren

06.07.2020

Berlin Manche Kindersitze halten technisch zwar lange mit dem Wachstum der Kleinen mit. Dennoch sind mindestens zwei Modelle im Laufe der Zeit erforderlich, damit Sohn oder Tochter sicher mitfahren können. Darauf weist die Stiftung Warentest hin.

Ab wann und wie lange braucht man einen Kindersitz?

Gesetzlich vorgeschrieben sind Kindersitze, solange der Nachwuchs jünger als zwölf Jahre oder kleiner als 1,50 Meter ist. Sinnvoll sei zunächst eine Babyschale oder ein Sitz, der Kinder von der Geburt bis zum Alter von etwa 15 Monaten sicher hält, erklären die Warentester. Darauf kann dann ein Modell folgen, das ab neun Kilogramm Körpergewicht oder ab rund 75 Zentimetern Körpergröße geeignet ist.

Wie teuer sollte ein Kindersitz sein?

Das Angebot an Kindersitzen ist groß – ebenso wie die Qualitäts- und Preisunterschiede. Sichere Sitze, die aktuell geprüft worden sind, kosten zwischen 110 und 700 Euro. In früheren Prüfungen fanden sich günstigere Gute: schon ab 80 Euro beispielsweise den Britax Römer Adventure für 15 bis 36 Kilogramm Körpergewicht.

Spitzenreiter

  Für Kleine liegt der Sitz Silver Cross Dream samt seiner Basis Dream i-Size Base vorn (sehr gut). Er ist geeignet für Kinder bis zu einer Größe von 105 Zentimetern, kostet allerdings rund 500 Euro. Auch sehr sicher und viel günstiger ist der „gute“ Joie i-Snug (110 Euro), zusammen mit seiner i-Base-Advance kostet er 220 Euro.

  Für größere Kinder empfehlen sich aus führeren Tests Joie Traver Shield für 150 Euro (ab etwa einem Jahr) oder Joie Traver für 110 Euro (ab vier Jahren). Im aktuellen Test behaupteten sich Cybex Solution Z i-Fix (210 Euro) und CBX Yari (140 Euro) mit „gut“.

Worauf sollte man beim Kindersitz achten?

Bequem vor allem bei Babyschalen sind separate Basen, die am Auto­sitz befestigt werden und dort bleiben. Solche Sitze kosten zwar etwas mehr, erklären die Warentester. Die Babyschalen sind dann aber meist deutlich leichter, was sehr vorteilhaft beim Tragen ist.

Was bringt das Isofix-Befestigungssystem?

Am sichersten ist es, wenn das Auto ein Isofix-Befestigungssystem hat, in dessen Bügel sich die Sitze einrasten lassen. Der Anschluss mit den starren Bügeln verhindert viele Fehler beim Befestigen des Sitzes im Auto, erklären die Warentester. Fast alle neueren Auto­modelle haben die kleinen Isofix-Schild­chen an ihren Sitzen. An der Stelle verbirgt sich ein abnehm­bares Sitz­teil mit zwei Gurt­schlössern. Dort rasten die Isofix-Bügel fest ein.

Welche Normen gelten bei Kindersitzen?

Für Kindersitze gelten international zwei Normen. Die ältere „R 44“ unterteilt die Modelle nach dem Gewicht der Kinder. Sie gilt analog zur neuen Norm „R 129 i-Size“. Diese sortiert nach Körpergröße und sieht eine Seitenaufprall-Prüfung vor, um einen Sitz für den Verkauf zuzulassen. Normen seien aber nur ein Mindeststandard für die Zulassung, kein Kauftipp, so Stiftung Warentest. Ihre Tests gingen weit über die Norm hinaus.

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