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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Apfelmus Im Test: Fruchtig, aromatisch und sogar günstig

30.03.2020

Berlin Äpfel zerkleinern, dämpfen, passieren – die Methode, Äpfel einzukochen und dadurch haltbar zu machen, ist uralt. Allerdings bereiteten die Haushalte das Obstpüree früher selbst zu, heute übernimmt das zu großen Teilen die Industrie. Ihre Gläser, Kartons und Quetschbeutel stehen in jedem Lebensmittelgeschäft.

Die Stiftung Warentest hat 25 Produkte getestet, darunter klassisches und preiswertes Apfelmus mit Zuckerzusatz, Apfelmark ohne zugesetzte Süße und Fruchtmus aus Äpfeln in Quetschbeuteln wie Kinder sie gerne mögen. Sie prüfte auf Schadstoffe wie Pestizide sowie darauf, ob wirklich nur einwandfreie Äpfel verarbeitet wurden und wie viel Aroma aus dem Apfel noch enthalten ist. Das Apfelmark – es kostet oft dreimal mehr als Mus – kontrollierten die Tester noch auf zugesetzten Zucker. Im Geschmackstest wurde ermittelt, ob es so viel anders schmeckt als Apfelmus.

Geschmack-Sache

Von den insgesamt 25 Apfelbrei-Produkten im Test schneiden zehn gut ab: das günstigeste für 8 Cent und das teuerste für 1,10 Euro je 100 Gramm. Insgesamt reichen die Test-Qualitätsurteile von gut bis gerade noch ausreichend. Ein Grund: Die Produkte unterscheiden sich mitunter deutlich im Geschmack.

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Die drei besten in diesem Prüfpunkt schmecken aromatisch, komplex, kräftig nach Apfel und leicht süß. Gutes Apfelmus muss nicht teuer sein. Das beste Mus, Freshona von Lidl, kostet nur 8 Cent pro 100 Gramm. Knapp dahinter, doch mehr als dreimal so teuer: HAK Apfelmus für 28 Cent/100 Gramm.

Wer auf weniger Zucker und Kalorien Wert legt, greift zu Apfelmark. Am besten ist das Bio-Mark von Alnatura für 28 Cent/100 g. Bei anderen dagegen kam der Apfel wenig zur Geltung, sie waren etwas fade. Einige hatten auch störende Lager- oder Kochnoten. Schlusslichter wurden die Produkte Gut & Günstig von Edeka, Beste Ernte von Netto und Ja von Rewe – jeweils mit ausreichend benotet.

Keiner der sechs Quetschies im Test überzeugt. Und sie sind teuer. Zwischen 37 Cent und 1,10 Euro kosten 100 Gramm. Alle schmeckten wenig intensiv nach Apfel, das Mus von Bio-Zentrale zudem bitter.

Verpackungs-Müll

Schraubgläser, bedruckte Kartons, Quetschbeutel: Wenn der fruchtige Apfelinhalt verspeist ist, gehen die Verpackungen in den Müll. Welche Verpackungsart hat welche Vorteile? Glas bietet einige Pluspunkte: Es gibt etwa keine Stoffe ins Lebensmittel ab, lässt sich vergleichsweise gut recyceln, die Deckel können im Wertstoffmüll entsorgt werden. Minuspunkte vom Glas: Es ist schwer und zerbrechlich.

Verbundkartons sind leichter und bruchsicher, aber im Test bestanden sie aus verschiedenen Folienschichten – das erschwert das Recycling, für das sortenreine Kunststoffe die Voraussetzung sind.

Aus mehreren Schichten – teilweise aus Kunststoff – bestehen auch die Quetschbeutel. Im Bezug zu ihrem Inhalt erzeugen sie vergleichsweise viel Müll. Inzwischen gibt es aber auch Quetschbeutel zum Wiederbefüllen.

Spitzenreiter

  Gutes Apfelmus muss nicht teuer sein, lautet das Fazit der Warentester: Das beste Mus, Freshona von Lidl, kostet nur 8 Cent pro 100 Gramm. Knapp dahinter, doch mehr als dreimal so teuer: HAK Apfelmus für 28 Cent.

   Weniger Zucker und Kalorien enthält Apfelmark. Am besten ist das Bio-Mark von Alnatura für 28 Cent.

   Kein Quetschie im Test schnitt insgesamt gut ab. Geschmacklich konnte keines der Produkte überzeugen. Das Freshona Bio Organic Fruchtmus Apfel von Lidl war insgesamt fade und schmeckte wie das Sweet Valley Früchtchen Fruchtmus Apfel von Aldi Süd leicht nach Plastik. Sie waren dennoch mit der Note 2,7 die besten Befriedigenden unter den getesteten Quetschies.

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