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NWZonline.de Ratgeber Stiftung Warentest

Einbau-Kühlschränke: Testsieger überzeugt durch geringen Stromverbrauch

08.07.2013

Berlin Sie sollen sich in das Gesamtbild der Küche einfügen, wenig Strom verbrauchen und Lebensmittel gut kühlen: Einbau-Kühlschränke. Die Stiftung Warentest hat 20 Modelle der Energieeffizienzklassen A++ und A+++ untersucht („test“, 7/13). Kein Kühlschrank erzielte die Note „sehr gut“. Sieben schafften nur ein „Befriedigend“ – zum Beispiel wegen schwacher Kühlleistung oder erhöhtem Stromverbrauch. Oder weil sie sich im Praxistest zum Teil schlecht putzen ließen.

Insgesamt 13 Kühlschränke bekamen im Test die Note „gut“. Empfehlenswerte Modelle gibt es in allen drei untersuchten Gerätekategorien: Auf dem Prüfstand standen Geräte mit und ohne Gefrierfach, die in 88 oder 123 Zentimeter hohe Nischen von Einbaumöbeln passen. Die Bestnote erreichte der Liebherr IKP 1650. Er überzeugte im Test durch den geringsten Stromverbrauch und schnelles Abkühlen von Lebensmitteln.

Das Einbauen klappte bei allen Kühlgeräten problemlos. Doch im Alltagsbetrieb erwarten den Käufer erhebliche Unterschiede. Im Handhabungstest verteilte der Testleiter zum Beispiel Kirschsaft auf den Ablagen und Innenwänden und beauftragte Prüfpersonen mit der Reinigung. Das Putzen einiger Modelle erwies sich als Tortur. Mal sickerte der rote Saft auf den Ablagen zwischen Kunststoffrand und Glas, mal floss er an den Seiten entlang an schwer zugängliche Stellen.

Ein besonderes Problem vieler Einbau-Kühlschränke: Fließt zum Beispiel umgekippte Sahne an der Rückwand über die eigentlich für Kondenswasser gedachte Ablaufrinne in die Auffangschale auf der Geräterückseite, muss der Kühlschrank ausgebaut werden, um das Malheur zu beseitigen. Die Schalen waren oft nur schwer zu reinigen.

Den Stromverbrauch untersuchten die Tester in Klimakammern mit gleichmäßiger Außentemperatur – bei 16, 25 und 32 Grad. Normalerweise benötigen die Geräte bei niedrigen Umgebungstemperaturen weniger Strom. Doch beim Absenken der Raumtemperatur auf 16 Grad überraschte das Prüfergebnis: Bei drei Geräten mit Gefrierfach lag der Stromverbrauch dann sogar höher als bei 25 Grad Umgebungstemperatur. Der Grund: Drinnen glimmt die Glühlampe auch bei geschlossener Tür. Diese künstliche Heizung soll die – simple – Temperaturregelung im Gefrierfach unterstützen. Die Warentester kritisieren, dass die Verbraucher darüber im Dunkeln bleiben. Die Anleitungen informieren nicht oder unzureichend.

Bei einigen Modellen ließen sich die Ablageflächen kaum variieren. Praktischer sind mehrstufige Verstellmöglichkeiten und teilbare Ablagen. Zwei Geräte sind mit seitlichen LED-Bändern ausgestattet, die ihr Licht über alle Ebenen verteilen. Ungünstiger erwiesen sich die klassischen „Oben-rechts-Lampen“ hoher Modelle. Bei vollem Kühlschrank liegt das Kühlgut unten links im Schatten.

Generell rät die Zeitschrift „test“ – sofern der Verbraucher die Wahl hat – zum Kauf von Standgeräten. Sie sind umzugsfreundlicher und in der Anschaffung günstiger.

->  80 Zentimeter hoch, ohne Gefrierfach:Der eindeutige Testsieger (7/13) heißt Liebherr IKP 1650 (690 Euro). ->88 Zentimeter hoch, mit Gefrierfach: Gut und günstig sind Siemens KI18LA75 (535 Euro) sowie die baugleichen Modelle Bosch KIL18A75 (540 Euro) und Neff K6634X11 (600 Euro). Ebenfalls mit ganz vorn: Miele K 5224 IF-1 für 930 Euro. -> 122/123 Zentimeter hoch, mit Gefrierfach: Sehr viel Komfort mit zwei Kaltlagerflächen bietet Liebherr IKBP 2354 für 1120 Euro. Einfacher, preisgünstiger und unterm Strich ähnlich gut sind Bosch KIL24A75 (760 Euro) sowie die baugleichen Modelle Siemens KI24LA75 (890 Euro) und Neff K6654X11 (950 Euro).

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