AHLHORN/MOSLEFEHN - Die Bundesliga-Faustballerinnen des Ahlhorner SV bleiben nach zwei Siegen am Wochenende ungeschlagen. Konkurrent SV Moslesfehn behauptete mit ebenfalls zwei Erfolgen Platz zwei. Bei den Männern bezwang Ahlhorn Meister Westfalia Hamm und hält als Dritter Kurs auf die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Moslesfehn verlor klar beim MTV Hammah.
Bundesliga, Frauen: SV Moslesfehn – VfL Güstrow 3:2 (2:11, 11:8, 11:8, 4:11, 11:6). Nach einem verschlafenen Auftaktsatz kamen die Südoldenburgerinnen vor heimischem Publikum besser ins Spiel, bewahrten sich aber ihre beste Leistung für den Entscheidungssatz auf.
SV Moslesfehn – TG in Berlin 3:0 (11:8, 11:9, 11:7). Das zweite Tagesspiel geriet für Moslesfehn zu einer Formsache. Mit Christina Lüdtkenhues in der Mitte und Carola Wilke in der Abwehr ließ man Berlin selten zur Entfaltung kommen. „Nun träumen wir von der Endrunden-Teilnahme“, sagte SVM-Trainer Frank Kannegießer.
Jahn Schneverdingen – Ahlhorner SV 1:3 (9:11, 7:11, 12:10, 9:11). In einem verbissen geführten Spiel auf hohem Niveau bildete die Abwehr mit Alexa Pabst und Annika Lohse den Grundstein für den ASV-Sieg. Nach dem 2:1 sicherten Mittelfeldmotor Janna Meiners sowie Marie Warnick und Andrea Besser im Angriff den Sieg. „Es hätte auch anders herum ausgehen können“, gab ASV-Trainerin Edda Meiners zu.
Ahlhorner SV – USC Bochum 3:0 (11:6, 11:9, 11:7). Nach der Verletzung von Marie Warnick fügte sich Ilka Theesfeld gut in den Ahlhorner Angriff ein. Die Gäste setzten nur wenig Akzente.
Männer: Ahlhorner SV – Westfalia Hamm 5:1 (11:4, 11:7, 11:4, 6:11, 11:4, 11:7). Obwohl die Gäste zum Jahresbeginn ihren Trainer gewechselt hatten, dominierte nur der ASV. Nachwuchstalent Sören Dahms überzeugte im Angriff. Garant für den sicheren Sieg gegen den Vorletzten war die Abwehr mit Andre Poguntke, Mats Albrecht und Spielertrainer Till Meiners. MTV Hammah – SV Moslesfehn 5:1 (11:7, 11:4, 11:4, 11:13, 11:7, 11:5). Einen schweren Stand hatte der SVM beim Tabellenzweiten, befand sich von Beginn an auf der Verliererstraße. Auch der Einsatz von Ex-Nationalspieler Jens Kolb brachte für den Tabellensechsten nicht mehr die Wende. „Kommende Woche müssen wir in Berlin punkten“, forderte Trainer Bodo Würdemann.
