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Nordhesse mit viel Gelassenheit: Commerzbank-Chef Zielke

17.03.2019

Frankfurt/Main (dpa) - Berührungspunkte zur Deutschen Bank gab es in der Karriere von Martin Zielke immer wieder: Der gebürtige Nordhesse begann seine Laufbahn als Banker ganz klassisch mit einer Lehre am Schalter der Deutschen Bank in Kassel.

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre zog es den Diplom-Kaufmann 1990 in die Bankenmetropole Frankfurt, wo er zunächst bei der Dresdner Bank arbeitete, später bei der letztlich erfolglosen Deutschen Bank 24.

Seit 2002 ist der in der nordhessischen Kleinstadt Hofgeismar geborene Zielke bei der Commerzbank tätig. Unter seinem Vorgänger Martin Blessing stieg er kurz nach der Finanzkrise im Jahr 2010 in den Vorstand des teilverstaatlichten Instituts auf. Als Chef der Privatkundensparte brachte er das lange schleppende Geschäft wieder auf Touren. Seit Ende 2012 investiert die Commerzbank massiv in den Bereich, das Privatkundengeschäft entwickelte sich vom Sorgenkind zu einer stabilen Ertragssäule des Konzerns.

Die Erfolge des zweifachen Vaters im Privat- und Firmenkundengeschäft überzeugten auch den Aufsichtsrat, als Anfang 2016 Blessings Nachfolge geregelt wurde. Zielke habe "auf eindrucksvolle Weise das Privatkundengeschäft zurück auf die Erfolgsspur gebracht", lobte der damalige Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller. "Ich bin fest überzeugt, dass er gemeinsam mit seinem Vorstandsteam den Weg hin zu einer nachhaltig erfolgreichen Bank konsequent fortsetzen wird." Zum 1. Mai 2016 übernahm Zielke den Vorstandsvorsitz.

Dass er der erste Commerzbank-Chef ist, zu dessen Amtszeit das Institut nicht mehr in der ersten deutschen Börsenliga spielt, nimmt der 56-Jährige betont gelassen. Der Abstieg aus dem Dax in den MDax im Herbst 2018 ändere für die Kunden und das Geschäft der Bank nichts, kommentierte Zielke: "Für die Bedeutung der Bank für die deutsche Volkswirtschaft ändert sich überhaupt nichts."

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