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NWZonline.de Sport Tennis

Andrea Petkovic erreicht in New York Achtelfinale

06.09.2010

NEW YORK Auf der größten Tennis-Bühne der Welt ist Andrea Petkovic endgültig ins Rampenlicht getreten und hat ein Debakel der deutschen Profis bei den US Open in New York verhindert. Der Traum vom ersten Achtelfinal-Einzug bei einem Grand-Slam-Turnier erfüllte sich für die 22-jährige Darmstädterin kurioserweise in der Umkleidekabine.

Dort erfuhr Petkovic kurz vor dem ursprünglichen Matchbeginn vom verletzungsbedingten Verzicht ihrer Drittrundengegnerin Peng Shuai aus China, die unter einer Ellbogenverletzung litt. „Ich hatte gemischte Gefühle. Ich hätte lieber gespielt und wäre dann stolz auf meine Leistung gewesen. Die Euphorie war nicht so da, eher eine Leere“, sagte Petkovic, die am Montag in der Runde der letzten 16 auf die Wimbledon-Finalistin Wera Swonarewa (Russland/Nr. 7) trifft.

Die deutschen Männer hingegen enttäuschten erneut. Als letzter von ihnen verpasste Philipp Kohlschreiber den Sprung in die dritte Runde. Der Augsburger unterlag trotz zweimaliger Satzführung Gilles Simon (Frankreich) mit 6:4, 3:6, 6: 1, 1:6, 3:6.

„Keiner ist über sich hinausgewachsen. Gerade bei einem Grand-Slam-Turnier wäre es schön, wenn mal einer in die zweite Woche käme“, sagte Davis-Cup-Teamchef Patrik Kühnen. Damit misslang auch die Generalprobe für die Play-off-Partie der Davis-Cup-Mannschaft gegen Südafrika vom 17. bis 19. September in Stuttgart.

Auch den Hoffnungsträgern Andreas Beck (Stuttgart) und Philipp Petzschner (Bayreuth) wurden ihre Grenzen aufgezeigt. „Die wirklichen Topleute nutzen ihre Möglichkeiten. Ich war dagegen ein Chancentod“, sagte Petzschner nach seiner Dreisatz-Niederlage gegen Novak Djokovic (Serbien).

In der früheren Weltranglistenersten Jelena Jankovic verabschiedete sich indes der erste Topstar aus dem Turnier. Die Serbin verfehlte durch ein 2:6, 6:7 (1:7) gegen die Estin Kaia Kanepi das Achtelfinale.

Bei den Männern gaben sich die Favoriten keine Blöße. Roger Federer hatte beim 6:4, 6:3, 6:3 gegen Paul-Henri Mathieu (Frankreich) leichtes Spiel. Der fünfmalige US-Open-Sieger trifft nun auf Jürgen Melzer aus Österreich.

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