London - Nach einer gut dreistündigen Regenpause hat Fed-Cup-Spielerin Annika Beck in Wimbledon erstmals den Einzug in die dritte Runde geschafft, Routinier Benjamin Becker ist dagegen ausgeschieden. Beim Grand-Slam-Tennisturnier in London verlor der 35-Jährige aus Mettlach am Freitag klar mit 4:6, 1:6, 2:6 gegen den tschechischen Spieler Tomas Berdych (Nummer 10).

Die 22-jährige Beck bezwang die Weißrussin Alexandra Sasnowitsch im Eiltempo (6:2, 6:1). Die Bonnerin spielt damit als fünfte deutsche Tennisspielerin um den Achtelfinal-Einzug und trifft nun auf Titelverteidigerin Serena Williams, die das US-Duell gegen Christina McHale mit Mühe 6:7 (7:9), 6:2, 6:4 gewann.

Beck musste am fünften Turniertag ihre Zweitrunden-Partie absolvieren, weil der Regen am Dienstag und Mittwoch den Spielplan durcheinandergebracht hatte. Auch am Freitag hingen zunächst dunkle Wolken am Himmel. Als es am Nachmittag endlich weiterging, kam zwischenzeitlich sogar die Sonne heraus.

Wie für Becker war für Dustin Brown die zweite Runde Endstation: Der Niedersachse zog gegen den australischen Weltranglisten-18. Nick Kyrgios in fünf Sätzen mit 7:6 (7:3), 1:6, 6:2, 4:6, 4:6 in insgesamt 2:06 Stunden den Kürzeren.

Für die Überraschung des Tages sorgte der frühere US-Open-Champion Juan Martin del Potro (27): Bei seinem Grand-Slam-Comeback nach zweieinhalb Jahren Pause bezwang der lange verletzte Argentinier in der zweiten Runde den Weltranglistenfünften Stan Wawrinka (Schweiz) mit 3:6, 6:3, 7:6 (7:2), 6:3.