Melbourne - Deutliche Worte am andere Ende der Welt: Boris Becker hat sich für eine rasche Rückkehr von Philipp Kohlschreiber ins deutsche Davis-Cup-Team ausgesprochen und Kapitän Carsten Arriens damit weiter unter Druck gesetzt. „Natürlich ist es unmöglich, die Nummer eins nicht im Team zu haben. Das ist Fakt, da führt kein Weg dran vorbei. Da kann der Trainer Arriens, Becker oder Lieber Gott heißen“, sagte der 47-jährige Becker am Rande der Australian Open in Melbourne und meinte: „Ohne Nummer eins kann man nicht antreten.“

Deutschland trifft in der ersten Runde in Frankfurt auf den letztjährigen Finalisten Frankreich (6. bis 8. März). Das Präsidium des Deutschen Tennis Bundes (DTB) hatte gefordert, dass Arriens die bestmögliche Mannschaft aufstellt – mit dem einst aussortierten Kohlschreiber.