Karten gefragt
Für die Einzel
am Freitag, 11. April, (14 Uhr) im Bremer AWD-Dome gibt es nur noch wenige Karten zu kaufen. Besser sieht es für das Doppel am Sonnabend (13.30 Uhr) sowie die Schlusseinzel am Sonntag (13 Uhr) aus.Karten unter
Die Zukunft des verletzten Haas ist offen. Die Gäste gelten im Bremer AWD-Dome als haushoher Favorit.
Von Andreas Bellinger
Bremen Mit Rückkehrer Nicolas Kiefer, aber ohne den um seine Karriere besorgten Thomas Haas wird die deutsche Tennis-Nationalmannschaft im Daviscup-Viertelfinale vom 11. bis 13. April in Bremen gegen Spanien antreten.
Während sich Kiefer für seine Länderspiel-Rückkehrer nach mehr als zwei Jahren aufdrängte, musste Teamchef Patrik Kühnen die erneute Absage des nach seiner dritten Schulteroperation verunsicherten Haas hinnehmen. „Dieser Schritt ist mir sehr schwer gefallen, denn es hat mir immer sehr viel bedeutet, für Deutschland zu spielen“, erklärte der 29-Jährige.
Der gebürtige Hamburger wird dem Deutschen Tennis Bund nicht nur gegen Spanien fehlen, sondern auch beim Welt-Team-Cup (18. bis 24. Mai) in Düsseldorf und bei den Olympischen Spielen (8. bis 24. August) in Peking.
Anführer des deutschen Teams gegen die mit Rafael Nadal, David Ferrer, Fernando Verdasco und Feliciano Lopez ideal besetzten Spanier wird wie in der ersten Runde gegen Südkorea Philipp Kohlschreiber sein. Kühnen nominierte ihn am Dienstag in Bremen neben Michael Berrer und Philipp Petzschner. „Philipp hat in Braunschweig bewiesen, dass er Verantwortung übernehmen und mit dem Druck umgehen kann“, sagte der Bundestrainer über den als Nummer 27 der Weltrangliste bestplatzierten deutschen Tennisprofi.
Auch wenn er zuletzt in Miami besser abgeschnitten hat als der Augsburger Kohlschreiber, muss sich der Weltranglisten-51. Kiefer mit der Rolle des zweiten Mannes abfinden. Zuletzt hatte der Hannoveraner („Daviscup ist etwas Besonderes für mich“) 2006 bei der Niederlage gegen Frankreich enttäuscht und in seinem bislang letzten von 18 Daviscup-Einzeln die 10. Niederlage kassiert.
„Nicolas ist hochmotiviert und heiß auf den Daviscup“, meinte Kühnen. „Er hat sich 2007 nach seiner langen Verletzungspause eindrucksvoll zurückgemeldet und ist auf dem Weg zurück in die Weltspitze.“ Die Dissonanzen von Halle, als es intern heftige Auseinandersetzungen gegeben hatte, seien „kein Thema mehr“.
