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NWZonline.de Sport Tennis

Tennis: Federer muss um Platz 1 in Weltrangliste bangen

03.06.2010

PARIS Ratlos schlurfte Roger Federer nach seinem überraschenden Viertelfinal-Aus bei den French Open in den übervollen Presseraum, seine blaue Baseball-Mütze mit den Initialen „RF“ trug er tief ins Gesicht gezogen.

Entnervt und entzaubert im Pariser Nieselregen vom schwedischen Weltranglisten-Siebten Robin Söderling beim 6:3, 3:6, 5:7, 4:6, droht dem Schweizer Branchenprimus jetzt auch noch die Ablösung an der Spitze der Weltrangliste durch Rafael Nadal.

„Als ich hier angekommen bin, dachte ich, mein Tennis sei gut genug, um meinen Titel zu verteidigen“, erklärte Federer, „aber die Bedingungen und der Gegner haben es mir auch nicht erlaubt.“ Es nieselte die ganze Zeit über, bei 5:5 im dritten Satz musste das Spiel für 75 Minuten unterbrochen werden.

„Federer am Boden“, titelte die französische Sportzeitung „L“Equipe“ am Mittwoch, doch der große Triumphator des Vorjahres war nach seiner ersten Niederlage im 13. Duell gegen Söderling zumindest um Fassung bemüht. „Finalniederlagen sind schlimmer“, erklärte der 28-Jährige, der den Skandinavier im Endspiel 2009 noch bezwungen hatte. Sollte der Spanier Rafael Nadal am Sonntag seinen fünften Titel im Stade Roland Garros holen, verpasst Federer nach 285 Wochen als Regent der Tenniswelt zudem die Chance, den Pete-Sampras-Rekord von 286 Wochen an der Weltspitze einzustellen.

Seine andere legendäre Serie ist bereits gerissen. In 23 Grand-Slam-Turnieren nacheinander hatte der Superstar aus Basel zuletzt immer mindestens das Halbfinale erreicht. „Darauf bin ich stolz, es ist wohl eines der bedeutendsten Dinge, die ich in meinem Geschichtsbuch stehen habe“, sagte Federer, der auch die Bestmarke von 16 Erfolgen bei den vier Traditionsturnieren hält.

Auch dem Starterfeld bei den Frauen gehen in Paris die großen Namen aus: Henin-Bezwingerin Samantha Stosur warf am Mittwoch auch die Weltranglisten-Erste Serena Williams aus dem Turnier.

In einem nervenaufreibenden, hochklassigen Viertelfinale musste sich Williams der Australierin 2:6, 7:6 (7:2), 6:8 geschlagen geben. Williams vergab beim 5:4 im dritten Satz sogar einen Matchball.

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